Grundlagen zur Startseite des Tutorials zum Inhaltsverzeichnis zum Stichwortverzeichnis zum Glossar Das Kompressionsprogramm WinZip


Programme unter Windows

1. Welche Programme brauche ich?
   1.1 Einleitung
   1.2 Packen und Entpacken: WinZip
   1.3 PDF-Dateien lesen: Adobe-Reader
   1.4 Mail + News: Netscape Messenger

2. Bezugsquellen

3. Installation von Programmen unter Windows
   3.1 Grundlagen
   3.2. Installation eines Programms am Beispiel des Netscape Communicator


1. Welche Programme brauche ich?

1.1 Einleitung

Dass sich eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage nicht geben lässt, bedarf sicher keiner weiteren Erläuterung.
Für fast jede Aufgabe gibt es mehrere Programme, die diese lösen können. Die im Folgenden für die Nutzung des PC im Fernstudium getroffene Auswahl ist also als eine Auswahl unter vielen möglichen zu betrachten (wobei sie natürlich nicht grundlos getroffen wurde).

1.2 Packen und Entpacken: WinZip

Nachdem vor einiger Zeit die Frage nach der Größe einer Datei durch das steigende Fassungsvermögen von Festplatten und Wechselmedien zunächst an Bedeutung verlor, hat sie seit der zunehmenden Verbreitung des Internet und seiner Nutzung über vergleichsweise "langsame" Telefonanbindungen erneut an Gewicht gewonnen.

Viele gebräuchliche Dateiformate lassen sich durch den Einsatz eines Komprimierungsprogramms erheblich im Umfang reduzieren. Auch ist es mit solchen "Packern" möglich, mehrere Dateien oder ganze Verzeichnisstrukturen in einer Datei zusammenzufassen. Beides sind gute Gründe dafür, dass Dateien, die über das Internet weitergegeben werden sollen, oft einer solchen Komprimierung unterzogen werden.

Es gibt eine Vielzahl solcher Komprimierungsprogramme und entsprechend auch mehrere Formate, in denen Dateien komprimiert gespeichert werden.
Das unter Windows mit Abstand am weitesten verbreitete ist das Zip-Format (mit der Dateinamenserweiterung ".zip"); das zum Packen und Entpacken dieses Formates am meisten verwendete Programm ist das Shareware-Programm WinZip, welches Sie kostenlos für 21 Tage testen können. Sollten Sie es danach weiter benutzen wollen, wird von Ihnen erwartet, dass Sie das Programm bezahlen. Preisinformationen und Erläuterungen zur Lizenzierung finden Sie auf der Homepage des Herstellers (siehe Bezugsquellen).

Näheres zu diesem Programm finden Sie im Kapitel Das Kompressionsprogramm WinZip.

Als unbekanntere aber genauso gute und fast gleich erscheinende Alternative bietet sich das Programm Ultimatezip an. Es hat den Vorteil echte Freeware zu sein, kostet den Anwender also nix.


1.3 PDF-Dateien lesen: Adobe Reader

Ein speziell bei der Weitergabe von Dateien per Internet weit verbreitetes Format ist das "Portable Document Format", kurz PDF. PDF erlaubt es im Gegensatz zu HTML, das Erscheinungsbild eines Dokuments beim Erstellen genau festzulegen.
Aus diesem Grund wird es von der FernUniversität z.B. für die elektronische Weitergabe von Broschüren und Kurstexten verwendet.
Zum Lesen von PDF-Dateien wird normalerweise das kostenlos erhältliche Programm "Adobe Reader" verwendet.

Näheres zu diesem Programm finden Sie im Kapitel Der Adobe Reader.

1.4 Mail + News: Netscape Messenger

Es gibt eine Vielzahl von Programmen zum Lesen und Schreiben von Mails und Newsgroupbeiträgen, die jeweils unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Einige davon sind auf News spezialisiert, andere auf Mail, einige können beides, und wieder andere sind Bestandteil von Paketen, die auch noch einen Browser oder einen Terminkalender enthalten.
Gerade Benutzer, die sehr viel mit Mail oder News arbeiten, ziehen es oft vor, statt einer "eierlegenden Wollmilchsau" für jeden Zweck ein eigenes Programm zu verwenden, das genau dafür optimiert wurde.

Dennoch werden wir für die Beispiele in den Kapiteln "Mail" und "Newsgroups" ein solches Kombinations-Produkt verwenden, den "Netscape Messenger". Gründe für diese Entscheidung waren u.a. die kostenlose Verfügbarkeit und die relativ weite Verbreitung dieses Programms.
Bei dem bei Windows-Benutzern ebenfalls weit verbreiteten entsprechenden Microsoft-Produkt "Outlook Express" sind leider die "ab Werk" vorhandenen Grundeinstellungen so geartet, dass sich mit ihm erstellte Newsgroup-Beiträge nicht an in diesen Gruppen (aus guten Gründen) übliche Standards halten. Wenn Sie es dennoch benutzen möchten: Hinweise zu Einstellungen von "Outlook Express", mit denen Sie nicht allzu negativ auffallen, finden Sie in der FAQ zu Mail und Newsgroups.

Näheres zum Netscape Messenger finden Sie in den Kapiteln Mail und Newsgroups sowie in der FAQ zu Mail und Newsgroups. Die Installation des Netscape 7.1 (von dem der Messenger ein Teil ist) wird im Abschnitt Installation eines Programms am Beispiel des Netscape 7.1 auf dieser Seite erläutert.

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2. Bezugsquellen

Es gibt mehrere Wege, auf denen Sie die im vorigen Abschnitt erwähnten Programme beziehen können:

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3. Installation von Programmen unter Windows

3.1 Grundlagen

Prinzipiell gibt es unter Windows zwei verschiedene Arten von Programmen:

Programme ohne Eintrag in Systemdateien (Registry)

Die eine Sorte besteht aus einer oder mehreren Dateien, und man installiert sie, indem man diese Dateien in ein entsprechend benanntes Unterverzeichnis des Dateibaums ablegt. Dies geschieht üblicherweise durch das Entpacken einer sogenannten "Archivdatei" (z.B. mit WinZip), die alle zum Betrieb des Programms benötigten Dateien in komprimierter Form enthält. Letzteres kann auch durch das Ausführen einer "selbstentpackenden" Datei geschehen.
Gestartet werden solche Programme, indem man im Windows-Explorer auf die ausführbare Hauptdatei (Dateinamenserweiterung ".exe") doppelklickt, oder über eine Verknüpfung zu dieser Hauptdatei, die man auf dem Desktop anlegt.
Diese Art von Programmen kann auch nach der Installation an einen anderen Ort verschoben werden, ohne ihre Funktionsfähigkeit einzubüßen (ggf. müssen die Verknüpfung und interne Einstellungen des Programms angepasst werden), und man kann sie deinstallieren, indem man den entsprechenden Ordner aus dem Verzeichnisbaum löscht.
Ein Beispiel für ein solches Programm ist der Pascal-Compiler Turbo-Pascal.

Programme mit Eintrag in Systemdateien (Registry)

Die zweite Sorte (zu der fast alle neueren Programme für Windows gehören) hingegen benutzt zur Installation ein eigenes Installationsprogramm, welches den Benutzer mit Hilfe einer grafischen Oberfläche schrittweise durch den Installationsprozess führt, wobei verschiedene für die Installation oder den Betrieb des Programms nötige Informationen abgefragt werden. Verknüpfungen auf dem Desktop und/oder im Startmenü werden i.A. automatisch erzeugt.
Bei diesen Programmen werden meist zusätzliche Informationen in einem speziellen Teil des Betriebssystems (der sog. "Registry") abgelegt. Deswegen können sie nach der Installation nicht mehr ohne weiteres verschoben werden, und die Deinstallation muss über die Systemsteuerung des Betriebssystems ("Start | Einstellungen | Systemsteuerung | Software") erfolgen. Daran, dass dort ein Eintrag für ein Programm existiert, können Sie übrigens auch erkennen, dass es zu dieser "zweiten Sorte" von Programmen gehört.
Ein typisches Beispiel für ein solches Programm ist der Netscape Communicator.

3.2 Installation eines Programms am Beispiel des Netscape Communicator

Um einmal eine typische Programminstallation durchzuführen und um gleichzeitig die Voraussetzungen für die Kapitel "Mail" und "News" zu schaffen, schlagen wir Ihnen vor, nun den Netscape 7 zu installieren (sofern dieser nicht bereits auf Ihrem Rechner vorhanden ist).
Wir gehen davon aus, dass Sie auf Ihrem Rechner die Netscape 7 -Installationsdatei verfügbar haben, entweder auf CD oder in einem Verzeichnis Ihrer Festplatte (siehe Abschnitt Bezugsquellen auf dieser Seite). Bei der Datei handelt es sich um eine "ausführbare Datei" mit der Dateinamenserweiterung ".exe".
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! Je nach der Version des Netscape 7, die Sie installieren, kann der Installations- und Einrichtungsprozess geringfügig vom hier beschriebenen abweichen. Versuchen Sie in diesem Falle, der Anleitung sinngemäß zu folgen.

  1. Beenden Sie alle laufenden Programme, starten Sie den Windows-Explorer und klicken Sie dort doppelt auf die Installationsdatei.
    Das Installationsprogramm entpackt nun die von ihm benötigten Dateien, was einen Moment dauert. Anschließend startet selbsttätig der Installationsassistent und leitet den eigentlichen Installationsvorgang ein.
  2. Sie werden nun noch einmal zur Beendigung aller laufenden Windows-Programme aufgefordert. Wenn außer dem Installationsprogramm noch Programme laufen, müssen Sie den Installationsvorgang nicht unbedingt abbrechen: Mit Hilfe der Tastenkombination ALT + TAB erreichen Sie noch laufende Programme und können sie beenden.
    Nachdem Sie dies ggf. getan haben, bestätigen Sie mit Klick auf "Weiter".
  3. Sie erhalten nun Gelegenheit, die Lizenzvereinbarungen für den Netscape Communicator zu lesen. Nachdem Sie dies getan haben, bestätigen Sie dies durch Klick auf "Ja".
  4. Sie können nun auswählen, ob Sie eine Standardinstallation oder eine "benutzerdefinierte Installation" vornehmen möchten. Auch wenn letztere nur für "erfahrene Benutzer" empfohlen wird, sollten Sie trotzdem diese Option wählen, da Sie auf diese Weise wenigstens sehen, welche Komponenten installiert werden.
    Außerdem müssen Sie nun entscheiden, wohin das Programm installiert werden soll. Normalerweise wird hier ein Unterordner von "C:\Programme" vorgeschlagen, so auch beim Communicator. Sie können diesen Vorschlag akzeptieren und mit "Weiter" bestätigen.
    Da der gewählte Unterordner im Normalfall noch nicht existieren wird, fordert das Installationsprogramm nun von Ihnen die Erlaubnis, diesen anzulegen. Diese sollten Sie ihm durch Klick auf "Ja" erteilen.
  5. Da Sie die "benutzerdefinierte Installation" gewählt haben, haben Sie nun die Möglichkeit, bestimmte optionale Komponenten von der Installation auszunehmen. Wie bei fast allen Programmen, die eine derartige Option anbieten, sind alle Komponenten zur Installation vorausgewählt.
    Wenn Sie nun einfach "Weiter" klicken würden, bekämen Sie genau das gleiche Ergebnis wie bei der "Standardinstallation". Bei einem Programm, über das Sie nichts weiter wissen, wäre dies zu empfehlen.
    Im Falle des Communicators benötigen Sie aber eigentlich nur diesen selbst. Sie können also vor dem Klick auf "Weiter" beruhigt die Auswahlkästchen für sämtliche anderen Komponenten deaktivieren.
  6. Das Installationsprogramm prüft nun, ob genügend Speicherplatz zur Verfügung steht.
    Anschließend haben Sie die Möglichkeit, zu entscheiden, für welche Arten von Dateien Netscape zuständig sein soll. Wenn sich auf Ihrem Rechner ein Bildbearbeitungsprogramm befindet, werden Sie wahrscheinlich dieses zur Ansicht von JPEG-Grafik und GIF-Grafik benutzen wollen. In diesem Falle sollten Sie die beiden entsprechenden Kästchen deaktivieren. Sollten Sie kein solches Programm installiert haben, können Sie die beiden Kästchen aktiviert lassen, so dass solche Dateien künftig mit dem Communicator angezeigt werden.
    Nachdem Sie Ihre Entscheidung getroffen haben, bestätigen Sie durch Klick auf "Weiter".
  7. Sie werden nun gefragt ob Sie den Quick Launch aktivieren möchten, der Sie schneller auf die gewünschten Seiten bringt. Wenn Sie es möchten aktivieren Sie ihn mit den Haken im Kästchen und klicken Sie auf Weiter , oder klicken Sie direkt auf Weiter um dieses zu überspringen.
  8. Hier werden Sie gefragt ob Sie die Setup-Datei in einem bestimmten Ordner speichern möchten, damit Sie, wenn Sie den Netscape 7 noch mal installieren wollen nicht noch mal alles downloaden müssen.
  9. Sie werden gefragt ob die Installation beginnen kann. Bestätigen Sie mit "Weiter". Nun beginnt automatisch der Download der benötigten Dateien, danach wird alles automatisch installiert.
  10. Nun können Sie entscheiden ob der Netscape 7 Ihr Standard-Browser sein soll oder nicht. (Individuelle Entscheidung).

Im Grunde genommen folgt der Installationsprozess fast aller Windows-Programme diesem Muster, auch wenn es natürlich Unterschiede in den während der Installation verfügbaren Optionen gibt.

Wie wäre es, wenn Sie direkt einmal versuchen, auch die Programme "WinZip" und "Adobe Reader" zu installieren, deren Installationsprozess dem gleichen Muster folgt? Wenn Sie sich noch unsicher sind, finden Sie auf den Webseiten der Hersteller (siehe Abschnitt Bezugsquellen auf dieser Seite) Hinweise zur Installation.

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