Pascal (Kurs 1612/1613)
1. Einleitung
2. Linux
3. APPLE
4. Windows/DOS
4.1 Download von TP 5.5
4.2 Installation von TP 5.5
4.3 Arbeiten mit TP 5.5
4.3.1 Einleitung
4.3.2 Bedienung von TP
5.5 von der DOS-Eingabeaufforderung aus
4.3.3 Bedienung von TP
5.5 mit der IDE
5. Alternative: SPARCompiler Pascal auf dem Bonsai-Rechner der
FernUniversität
6. Bezugsquellen für Editoren
1. Einleitung
Zur Bearbeitung des Kurses 1612 / 1613 ist es sehr hilfreich, wenn Sie auf Ihrem
Rechner einen Pascal-Compiler installiert haben, um die Beispiele des Kurses nachvollziehen
und eigene Erfahrungen sammeln zu können. Einige Hinweise zu Download und
Installation finden Sie im Folgenden, sortiert nach Betriebssystemen.
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2. Linux
Wenn Sie unter Linux arbeiten, ist der kostenlose "GNU Pascal Compiler"
GPC zu empfehlen. Wird GPC mit dem entsprechenden Parameter aufgerufen, verhält
er sich weitgehend kompatibel zu Standard-Pascal. GPC ist Bestandteil vieler Linux
-Distributionen. Es empfiehlt sich, die neueste Betaversion des GPC zu benutzen.
Hinweise zu Download und Installation finden Sie auf gnu-pascal.de
Der Zyklus der Entwicklung eines Pascal-Programmes läuft immer gleich ab,
und besteht - von der gedanklichen Vorarbeit einmal abgesehen - aus folgenden
Teilen: Editieren, Compilieren, Ausführen (oft abgekürzt mit ECR für:
"Edit, Compile, Run").
Mit dem GPC geht dies folgendermaßen:
Erstellen Sie mit einem Editor Ihrer Wahl den Pascal-Quelltext und speichern Sie
ihn in ein geeignetes Verzeichnis. Begeben Sie sich an der Konsole in dieses Verzeichnis
und geben Sie folgendes ein:
gpc --standard-pascal --no-short-circuit <Quelldatei> -o <Maschinenprogramm>
Wenn also Ihre Quelldatei "Beispiel.pas" heißt und das ausführbare
Programm "Beispiel" heißen soll, tippen Sie:
gpc --standard-pascal --no-short-circuit Beispiel.pas -o Beispiel
Findet der Compiler keinen Fehler, wird die Datei "Beispiel" angelegt
und Sie können das Programm starten, indem Sie
Beispiel
bzw., falls das aktuelle Verzeichnis nicht in Ihrem PATH enthalten sein sollte,
./Beispiel
eingeben.
Wenn Sie in den fortgeschrittenen
Kurseinheiten des Kurses 1612 mit Units arbeiten wollen, geht dies mit der Option
--standard-pascal nicht mehr. Verwenden Sie dann die Option --borland-pascal.
Es empfiehlt sich, sich außerdem mit den Optionen --short-circuit, --automake
und -c vertraut zu machen. Informationen über GPC erhalten Sie, wenn Sie den Befehl
info gpc
eingeben. In einem Unterkapitel werden dort auch die verschiedenen Kommandozeilenoptionen
von GPC beschrieben.
Beachten Sie bitte, dass
der GPC noch keine Option zur Prüfung von Bereichsüberschreitungen (Range-Checking)
zur Laufzeit bietet. Sie müssen also besonders penibel überprüfen, ob es in ihrem
Programm zu Überschreitungen definierter Wertebereiche kommen kann!
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3. APPLE
Für APPLE-Computer gibt es den kostenlosen Pascal-Compiler "Think Pascal".
Inwieweit bei diesem Compiler Abweichungen zum Standard vorliegen, ist uns leider
nicht bekannt. Hinweise zu Download, Installation und Bedienung erhalten Sie auf
http://www.think-pascal.org/.
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4. Windows/DOS
Da im Umgang mit dem PC ungeübte Benutzer meistens das Betriebssystem Windows
verwenden, gehen wir auf die Installation und Benutzung von Pascal unter Windows
etwas ausführlicher ein.
Wir empfehlen für Windows die Benutzung des Compilers "Turbo Pascal 5.5",
den Sie kostenlos und für die Zwecke des Kurses vorkonfiguriert von einem
Server der FernUniversität herunterladen können.
Zwar mag Ihnen die Bedienungsweise dieses Compilers im Vergleich zu den Ihnen
bekannten Windowsprogrammen etwas spartanisch vorkommen. Der Compiler ist jedoch
völlig ausreichend für die Kurse 1612/1613, in denen Sie ja nicht das
Erstellen von praxistauglichen Programmen mit Pascal, sondern die Konzepte imperativer
Programmierung erlernen sollen. Die Verwendung möglichst weniger verschiedener
Compiler erleichtert Ihnen und der Kursbetreuung die Arbeit wesentlich.
4.1 Download von TP 5.5
Sie können sich eine für die Verwendung bei der Bearbeitung des Kurses 1612/1613
vorkonfigurierte Version von TP 5.5 vom Server der FernUniversität herunterladen.
Zum Download halten Sie bitte die SHIFT-Taste (Umschalttaste) gedrückt, klicken
Sie dann auf diesen Download-Link
und speichern Sie die Datei tp55.exe in ein Verzeichnis Ihrer Wahl.
4.2 Installation von TP 5.5
Zur Installation klicken Sie im Windows-Explorer doppelt auf die heruntergeladene
Datei tp55.exe. Es öffnet sich ein Fenster mit dem Titel "WinZip Self-Extractor-tp55.exe".
Hier können Sie auswählen, in welches Verzeichnis Turbo-Pascal installiert
werden soll. Voreingestellt ist C:\tp. Behalten Sie dies bitte bei, sonst müssen
Sie alle bereits vorkonfigurierten Pfade von Hand wieder ändern! Ein Entpacken
in C:\programme\tp ist leider nicht sinnvoll, da das Programm dann nicht richtig
funktioniert (der Verzeichnisname wäre für ein DOS-Programm zu lang).
Mittels Klick auf den Button "Unzip" starten Sie den Auspackvorgang. Nach dessen
Ende finden Sie Turbo Pascal im gewählten Verzeichnis. Die heruntergeladene
Datei tp55.exe wird nicht mehr benötigt. Es empfiehlt sich aber, sie für
eine evtl. Neuinstallation aufzubewahren. Sollten Sie den neu angelegten Ordner
C:\tp im Windows-Explorer nicht sehen, müssen Sie die Anzeige des Windows-Explorers
aktualisieren (im Menü "Ansicht | Aktualisieren").
Nun müssen Sie noch den PATH Ihres Systems um das Verzeichnis erweitern,
in das Sie TP 5.5 installiert haben (also normalerweise C:\tp). Wenn Sie nicht
genau wissen, wie Sie den PATH ändern, können Sie dies im Abschnitt
Der PATH nachlesen.
4.3 Arbeiten mit TP 5.5
4.3.1 Einleitung
Die Fähigkeiten des TP 5.5 - Compilers gehen weit über das in den Kursen
1612 und 1613 benötigte hinaus. Lassen Sie sich bitte von den in den Paketen
enthaltenen Beispieldateien und Zusatzmöglichkeiten nicht verwirren, die
wir nur der Vollständigkeit halber dort belassen haben.
Zur Bedienung von TP gibt es drei grundlegende Möglichkeiten:
- von der Konsole aus
- mit der integrierten Entwicklungsumgebung (IDE)
- indem Sie den Compiler tp.exe von einem separaten Editor aus starten
Auf die letzte Möglichkeit werden wir hier nicht weiter eingehen, da dies
von Editor zu Editor verschieden ist und meist keine Möglichkeit besteht,
auch den TP-Debugger zu benutzen.
In jedem Fall sollten Sie als erstes lernen, Programme von der Konsole aus zu
compilieren und zu starten. Für alle drei Varianten gilt: Der Zyklus der
Entwicklung eines Pascal-Programmes läuft immer gleich ab und besteht - von
der gedanklichen Vorarbeit einmal abgesehen - aus folgenden Teilen: Editieren,
Compilieren, Ausführen (oft abgekürzt mit ECR für: "Edit, Compile,
Run").
Wenn Sie den TP 5.5 mit
der IDE (Turbo.exe) benutzen und das Programm von der unter 4.1
angegebenen Adresse heruntergeladen haben, sind dort wichtige Compileroptionen
bereits voreingestellt. Diese Optionen werden allerdings ignoriert, wenn Sie den
Compiler von einem externen Editor oder von der Kommandozeile aus aufrufen und
müssen dann extra als Parameter übergeben werden.
Dies betrifft insbesondere Bereichsüberprüfung (Range Checking) und das Verhalten
bei der Überprüfung komplexer boolescher Ausdrücke (Boolean Evaluation). Um hier
ein für den Kurs 1612/1613 sinnvolles standardkonformes Verhalten auch ohne die
IDE zu erreichen, müssen bei jedem Compileraufruf zusätzlich die beiden Optionen
$R und $B eingeschaltet werden. Dies erfolgt beim Compileraufruf von der Eingabeaufforderung
folgendermaßen:
tpc /$R+ /$B+ quellcode.pas
Entsprechend sollten Benutzer externer Editoren in ihrem Compilierungstool diese
Optionen als Parameter beim Aufruf von tpc.exe übergeben.
4.3.2 Bedienung von TP 5.5 von der DOS-Eingabeaufforderung aus
Wir wollen Ihnen zeigen, wie man mit TP und den einfachsten, auf jedem System
vorhandenen Mitteln ein lauffähiges Pascal-Programm erstellt. Deswegen werden
wir als Editor das Programm Notepad verwenden. Für ernsthaftes Arbeiten empfiehlt
sich allerdings die Verwendung eines komfortableren Editors. Beispiele und Downloadadressen
für einige geeignete Editoren finden Sie im Abschnitt Bezugsquellen
für Editoren.
Legen Sie sich zunächst mit Hilfe des Windows-Explorers ein Verzeichnis an,
in dem Sie in Zukunft die von Ihnen erstellten Pascalprogramme ablegen werden.
Es empfiehlt sich, dieses Verzeichnis durch Unterverzeichnisse zu den verschiedenen
Projekten (z.B. nach Kapiteln des Kurses) zu gliedern. Das nun zu erstellende
erste Programm könnte also z.B. in einem Unterverzeichnis "hello" zu liegen
kommen.
Editieren
Starten Sie das Programm Notepad. (Es findet sich normalerweise unter "Start
| Programme | Zubehör | Editor"). In dem neuen Editorfenster erstellen
Sie nun folgenden Quelltext:
program hello;
begin
writeln('Hello World !')
end.
Für das Verständnis des Programmcodes sei auf den Kurs 1612/1613 verwiesen;
hier geht es ja lediglich darum, die Vorgehensweise des Erstellens und Ausführens
eines Pascal-Programmes zu demonstrieren.
Mit Hilfe des Menüpunktes "Datei | Speichern unter" speichern Sie
nun die Datei in dem soeben angelegten Verzeichnis "hello" unter dem
Namen "hello.pas". Die Groß-/Kleinschreibung ist dabei übrigens
unwichtig, da TP wie alle DOS-Programme keinen Unterschied zwischen Groß-
und Kleinbuchstaben macht.
Überprüfen Sie anschließend im Windows-Explorer, ob die Datei
auch wirklich "hello.pas" (oder eben auch HELLO.PAS) heißt. Sollte der Editor
sie unter dem Namen "hello.pas.txt" gespeichert haben, ändern Sie dies bitte,
indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei klicken, und im sich öffnenden
Kontextmenü den Punkt "Umbenennen" auswählen. Ändern Sie den Namen
und bestätigen Sie durch Betätigen der RETURN-Taste. Die nun erscheinende
Sicherheitsabfrage bestätigen Sie mit "Ja".
Compilieren
Durch das Compilieren wird aus der Quellcode-Datei eine neue, ausführbare
Datei erzeugt. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
Starten Sie die MS-DOS-Eingabeaufforderung und wechseln Sie zu dem Verzeichnis
mit Ihrer Datei hello.pas. Sollten Sie nicht wissen, wie Sie dazu vorzugehen haben,
finden Sie eine Anleitung dazu im Kapitel MS-DOS-Eingabeaufforderung.
Starten Sie nun den Compiler mit dem Befehl:
tpc /$R+ /$B+ hello.pas
Sofern Sie keinen Fehler gemacht haben, startet der Compiler und nach einem kurzen
Moment erscheint eine Meldung ähnlich dieser:
Turbo Pascal Version 5.5 Copyright (c) 1983,89 Borland International
HELLO.PAS(5)
5 lines, 1712 bytes code, 646 bytes data
Wenn Sie hingegen irgendwelche anderen Meldungen erhalten, ist meist etwas schiefgelaufen,
und Sie sollten diese Meldungen genau studieren, um Hinweise auf die Ursache zu
erhalten.
Aber nehmen wir einmal an, alles sei gutgegangen, und Sie haben keinerlei Fehlermeldungen
erhalten. Dann können Sie jetzt mit dem Windows-Explorer oder dem "dir"-Befehl
nachsehen, und werden in dem Verzeichnis mit Ihrem Quellcode eine neue Datei namens
"hello.exe" finden.
Eine Liste mit der Bedeutung
verschiedener Fehlernummern von TP-Compilern finden Sie z.B. hier.
Diese Liste bezieht sich allerdings nicht speziell auf TP 5.5, so dass Abweichungen
möglich sind.
Ausführen
Um nun die Datei "hello.exe" auszuführen, begeben Sie sich wieder
in die MS-DOS- Eingabeaufforderung, in der Sie sich hoffentlich noch in dem Verzeichnis
mit der Datei hello.exe befinden (ansonsten wechseln Sie bitte wieder dorthin).
Starten Sie nun die Ausführung Ihres Programms, indem Sie einfach den Namen
des Programms eingeben:
hello
Die Dateinamenserweiterung ".exe" können Sie dabei weglassen.
Ihr Programm wird nun ausgeführt, und der Text "Hello World !"
erscheint in Ihrem DOS-Fenster.
4.3.3 Bedienung von TP 5.5 mit der IDE
Turbo Pascal enthält eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE, "Integrated
Development Environment" ). Wenn Sie die IDE benutzen möchten, sollten
Sie sich auf jeden Fall das Tutorial hierzu ansehen, welches Teil der TP-Installation
ist. Hier erhalten Sie auch wertvolle Hinweise zur Bedienung der TP-Hilfe. Sie
starten das Tutorial, indem Sie im Windows-Explorer die Datei tour.exe (im TP-Verzeichnis)
doppelklicken.
Außerdem empfehlen wir Ihnen, sich die im TP-Verzeichnis befindliche Verknüpfung
mit dem Namen "Turbo" auf Ihren Desktop zu kopieren. Von hier aus können
Sie dann die IDE wie gewohnt per Doppelklick starten. Die Anwendung startet in
einem DOS-Fenster im Vollbildmodus; mittels ALT + F, Q können Sie sie beenden
und mit ALT + ESC können Sie jederzeit zu Windows zurückschalten, ohne
TP zu beenden.
Von Ihnen geschriebener Quellcode wird beim Speichern standardmäßig
im Ordner C:\tp\user abgelegt; dort legt der Compiler auch die von ihm erzeugten
ausführbaren Dateien ab. Dies können (und sollten) Sie unter dem Menüpunkt
Optionen ändern, so dass die erzeugten Dateien in dem von Ihnen für
diesen Zweck angelegten Verzeichnis abgelegt werden.
Als DOS-Programm erlaubt TP Dateinamen nach der 8.3 - Regel, d.h. maximal acht
Zeichen Name und drei Zeichen Dateinamenserweiterung (üblicherweise pas).
Umlaute etc. sind nicht möglich.
Wenn Sie mit TP im Vollbildmodus arbeiten, müssen Sie auf die Verwendung
der Maus leider verzichten (deren Abwesenheit ist also kein Bug). Sollten Sie
die Maus (im Fenstermodus) nutzen wollen, gehen Sie bitte folgendermaßen
vor:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Verknüpfung zu "Turbo.exe".
- Wählen Sie im sich öffnenden Menü den Punkt "Eigenschaften".
- Stellen Sie dort in der Registerkarte "Bildschirm" die Darstellung auf Fenster
um (evtl. müssen Sie später hier auch noch die "Ursprüngliche
Größe" anpassen).
- Aktivieren Sie in der Registerkarte "Sonstiges" unter "Maus" das Kästchen
"Schnelleditor".
Sie können nun die Maus zum Markieren von Text, sowie zum Bedienen der Buttons
in der Buttonleiste von TP (nur im Fenstermodus sichtbar!) benutzen. Die volle
Mausfunktionalität (wie Sie sie unter Windows gewohnt sind) steht Ihnen leider
nicht zur Verfügung. Insbesondere lässt sich der Cursor nicht mit der
Maus positionieren.
Weitergehende Wünsche erfüllt u.U. ein separater Editor unter Windows,
der es erlaubt, den Compiler TPC einzubinden (z.B. MED).
Nötig ist all dies selbstverständlich nicht. Für die relativ kurzen
Programme der Kurse 1612/1613 reicht die in TP enthaltene Entwicklungsumgebung
auf jeden Fall aus.
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5. Alternative: SPARCompiler Pascal auf dem bonsai-Rechner der FernUniversität
Auf eine weitere Möglichkeit möchte ich hier nur der Vollständigkeit
halber verweisen: Sie können sich mit Hilfe eines Telnet-Programms auf dem
UNIX-Rechner "bonsai" der FernUniversität anmelden. Dort läuft
der SPARC-Pascal-Compiler, mit dem Sie ebenfalls Pascal-Programme compilieren
können. Hierzu nur einige kurze Hinweise (Grundkenntnisse in UNIX sollten
Sie mitbringen):
Zum Login benötigen Sie einen Benutzernamen und ein Passwort. Ihr Benutzername
besteht aus Ihrer Matrikelnummer mit vorangestelltem "q", also z.B. "q1234567".
Das Passwort ist identisch mit dem für die virtuelle Universität bzw.
für WebAssign. Hinweise zum Erhalt eines solchen Passworts finden Sie im
Kapitel "Einsendeaufgaben auf elektronischem Wege bearbeiten" im Abschnitt
WebAssign. Der Hostname des bonsai-Rechners lautet
"bonsai.fernuni-hagen.de".
Nach erfolgtem Login befinden Sie sich in Ihrem Home-Verzeichnis auf bonsai. Sie
können nun z.B. mit dem Editor "vi" Quelltext erstellen und diesen
dann compilieren. Der Befehl zum Compilieren lautet:
pc -V1 -g -o <Maschinenprogramm> <Quelldatei>
Wenn also Ihre Quelldatei "Beispiel.pas" heißt und das ausführbare
Programm "Beispiel" heißen soll, tippen Sie:
pc -V1 -g -o Beispiel Beispiel.pas
Findet der Compiler keinen Fehler, wird die Datei "Beispiel" angelegt,
und Sie können das Programm starten, indem Sie
Beispiel
bzw., falls das aktuelle Verzeichnis nicht in Ihrem PATH enthalten sein sollte,
./Beispiel
eingeben. Es empfiehlt sich, für häufigere Verwendung ein entsprechendes
Alias oder Shellscript anzulegen.
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6. Bezugsquellen für Editoren
Editoren sind natürlich in hohem Maße Geschmackssache. Einige nach
meiner subjektiven Meinung für die Pascal-Programmierung gut geeignete Editoren,
die entweder kostenlos oder sehr preisgünstig sind (Link führt zur Downloadadresse):
MED EditPlus
UltraEdit TextPad
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