Ärger vermeiden bei der Nutzung von Mail und News - Netiquette &
Co.
1. Netiquette - was ist das und wozu ist es gut?
2. Allgemeine Verhaltensregeln
3. Unmutsäußerungen - was will man Ihnen eigentlich
sagen?
4. "Technische" Regeln
4.1 Betreffzeile (Subject)
4.2 Zitieren
4.3 Thema der Newsgroup / Mailingliste
4.4 Begrüßungen, Kontaktwünsche
etc.
4.5 Signatur
4.6 Großbuchstaben
4.7 Anonymes Posten
4.8 Bezug
4.9 Uhrzeit / Datum
4.10 Sonstiges
1. Netiquette - was ist das und wozu ist es gut?
Immer wieder liest man in Mailinglisten und Newsgroups den Begriff "Netiquette".
Wie das von "Netz" und "Etikette" abgeleitete Wort schon nahelegt, handelt es
sich bei der Netiquette nicht um ein Gesetz, sondern eher um eine Konvention bzw.
Empfehlung bzgl. erwünschter Verhaltensweisen im Netz.
Dies hört sich nun relativ unverbindlich an, und es kann Sie letzlich auch
niemand zwingen, die Netiquette zu beherzigen. Dennoch empfehlen wir Ihnen dringend,
sich an diese Empfehlungen zu halten: Es sind Empfehlungen von großem Gewicht,
die sich über Jahre herausgebildet und als sinnvoll erwiesen haben. Die Netiquette
beschreibt Verhaltensweisen, die eine effektive Kommunikation im Netz überhaupt
erst ermöglichen.
Deshalb wird sie von der Mehrheit der Nutzer beachtet, und deshalb macht man sich
schnell unbeliebt, wenn man mehrfach dagegen verstößt, mit Folgen,
die von dezenten Hinweisen über Unmutsbekundungen bis hin zum *PLONK* reichen
(was das ist, erfahren Sie weiter unten auf dieser Seite).
Wenn Ihre Artikel den Unmut anderer hervorrufen, wird zumindest am Anfang in den
Unmutsbekundungen ein Hinweis auf die Ursache enthalten sein, dem Sie nachgehen
sollten. Schließlich ist es in Ihrem Interesse, dass Ihre Artikel
gelesen werden, und im Normalfall sind es gerade die Vielleser mit hoher Kompetenz,
die besonderen Wert auf die Netiquette legen.
Die wichtigsten "Regeln" der Netiquette finden Sie in diesem Kapitel. Dabei haben
wir den Schwerpunkt auf die Regeln gelegt, die für den Netzalltag im Umfeld
der FernUniversität besonders wichtig sind. Einige Hinweise auf Webseiten,
auf denen einzelne Aspekte vertieft werden, sind an den entsprechenden Stellen
vorhanden, und es ist durchaus zu empfehlen, auch diese Seiten einmal zu lesen.
Die Netiquette ist ursprünglich im Usenet - also bei den Nutzern von Newsgroups
- entstanden, gilt jedoch ebenso für ähnliche Formen der Kommunikation
wie z.B. Mailinglisten.
Dieses Kapitel lehnt sich
an die Empfehlungen der Netiquette an, wie sie regelmässig von Andreas
M. Kirchwitz unter dem Subject Netiquette fuer "de.*" in
der Newsgroup de.newusers.infos gepostet wird. Die Newsgroup de.newusers.questions ist der richtige
Ort für Fragen und Diskussionen zum Thema Netiqette. Den vollständigen
Text der Netiqette finden Sie unter http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/netiquette.
Weitere lesenswerte Texte zu diesem Thema sind z.B.:
Netiquette - für die Menschen
im Usenet
Warum soll ich mich im Usenet
an die Regeln halten?
Usenet-FAQs
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2. Allgemeine Verhaltensregeln
Ein relativ großer Teil der Netiquette beschreibt Regeln, die im Grunde
genommen völlig selbstverständlich sein sollten, aber aufgrund der Tatsache,
dass man nicht "von Angesicht zu Angesicht" kommuniziert, sondern jeder alleine
an seiner Tastatur sitzt, leicht in Vergessenheit geraten. Versuchen Sie deshalb,
auf die folgenden Punkte bewusst zu achten:
- Vergessen Sie niemals, dass auf der anderen Seite Menschen sitzen, keine
Computer. Schreiben Sie also nichts, was Sie dem Gegenüber nicht auch
ins Gesicht sagen würden.
- Nehmen Sie sich Zeit, wenn Sie einen Artikel schreiben. Gerade "Schnellschüsse"
führen häufig zu Missverständnissen, weil sie unpräzise
formuliert sind. Bedenken Sie, dass nur der Text beim Empfänger
ankommt, kein Tonfall und kein Gesichtsausdruck.
- Erst lesen, dann schreiben! Vergewissern Sie sich, dass in einem Artikel,
auf den Sie antworten, auch wirklich das steht, was Sie denken. Insbesondere
sollten Sie auch die Möglichkeit in Erwägung ziehen, dass der Absender
vielleicht Ironie oder Sarkasmus verwendet hat, ohne dies explizit zu kennzeichnen.
Wenn Sie selbst missverständliche Formen von Humor benutzen, machen Sie
dies ggf. kenntlich, indem Sie Smilies o.ä. benutzen. Übertreiben
Sie dabei nicht.
- Bevor Sie das erste Mal in eine Newsgroup schreiben, sollten Sie die Artikel
der letzen 1-2 Wochen lesen, damit nicht die gleichen Fragen ständig
von neuem gestellt werden. Dies gilt insbesondere für die Newsgroups
der FernUniversität! Hier sollten Sie in jedem Falle sämtliche
Artikel von Kursbetreuern und Newsgrouptutoren lesen.
- Achten Sie auf die äußere Form Ihres Artikels. Einem Schreiber
stehen Hunderte oder Tausende von Lesern gegenüber. Insofern ist es sinnvoller,
dass der Schreiber einen erhöhten Aufwand betreibt, als dass er solchen
bei den Lesern verursacht. Lesen Sie also Ihre Artikel vor dem Absenden noch
einmal, achten Sie auf Rechtschreibung und verzichten Sie auf individuelle
Eigenarten, wie etwa die Benutzung der absoluten Kleinschreibung. Machen Sie
Ihren Lesern das Leben leicht!
- Versuchen Sie, sich kurz zu fassen. Niemand liest gerne weitschweifige Artikel.
- Nutzen Sie Newsgroups und Mailinglisten nicht für kommerzielle Zwecke.
Auch Werbung für Ihre Homepage interessiert niemanden, wenn diese nicht
explizit im Zusammenhang mit dem Thema der Newsgroup oder Mailingliste steht.
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3. Unmutsäußerungen - was will man Ihnen eigentlich sagen?
Sie haben einen Artikel in eine Newsgroup oder Mailingliste geschrieben und sich
dabei verärgerte Reaktionen eingehandelt, ohne dass Sie genau verstehen,
was Ihrem Gegenüber eigentlich missfallen hat? Nun, das ist gerade bei Neueinsteigern
relativ normal. Deswegen werden wir im Folgenden zunächst einige häufig
geäußerte "Anmerkungen" aufzählen und dabei auf die entsprechenden
Punkte im weiteren Text verweisen.
"Deine Shift-Taste prellt."
Sie haben längere Textteile in GROSSBUCHSTABEN geschrieben.
"SIG!"
Ihre Signatur ist zu lang oder falsch abgetrennt.
"Lern quoten." bzw. Verweis auf "http://learn.to/quote"
Sie zitieren auf eine unübliche und verwirrende Weise.
"Vollquottel!" oder "TOFU"
Sie zitieren den kompletten Text Ihres "Vorredners".
"Bezug?"
Ihrem Artikel fehlt ein erkennbarer Bezug. Dieses Problem kann inhaltlicher oder
technischer Natur sein. Im letzteren Falle haben Sie wahrscheinlich zu wenig zitiert
oder Sie haben einen neuen Artikel geschrieben, statt auf einen
bereits vorhandenen zu antworten.
"*PLONK*"
Sie haben es sich bei jemandem dauerhaft verscherzt. Ein *PLONK* bedeutet, dass
der "Plonker" von nun an Ihre Artikel nicht mehr zu Gesicht bekommen wird, weil
er sie durch entsprechende Filtertechniken in eine Art "Mülleimer" umleitet.
*PLONK* symbolisiert das Geräusch, mit dem der "Geplonkte" im Killfile (eine
Liste der zu filternden Autoren) des "Plonkenden" aufschlägt. So weit sollten
Sie es nicht kommen lassen.
"RTFM"
"Read the friendly/fucking manual." Sie haben eine Frage gestellt, die
Sie sich mit einem Blick in eine Bedienungsanleitung (oder den Kurstext) auch
selbst hätten beantworten können.
"Deine Uhr geht falsch."
Im Header Ihres Artikel ist eine offensichtlich falsche Uhrzeit
oder ein falsches Datum angegeben.
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4. "Technische" Regeln
4.1 Betreffzeile (Subject)
Wählen Sie für Ihre Artikel ein kurzes und aussagekräftiges Subject.
Das Subject sollte erkennbar machen, worum es in Ihrem Artikel geht. Subjects
wie "Frage!" oder "Hilfe!" sind daher absolut ungeeignet.
In den kursbezogenen Newsgroups der FernUniversität ist es oft sinnvoll,
im Subject die Aufgabe oder das Kapitel des Kurses zu erwähnen, auf die oder
das man sich bezieht. Bei Newsgroups, die mehrere Kurse betreffen, sollte zusätzlich
die Kursnummer angegeben werden.
Es empfiehlt sich die Verwendung üblicher Abkürzungen. An der FernUniversität
sind z.B. "KE" (Kurseinheit) und "EA" (Einsendeaufgabe) allgemein gebräuchlich.
Normalerweise behält man in einer Antwort das Subject des Artikels bei, auf
den man antwortet. Die meisten Newsreader und Mailprogramme setzen bei Antworten
automatisch ein "Re: " vor das Subject. Das ist korrekt und sollte nicht unterbunden
werden.
Wenn sich jedoch im Verlauf einer Diskussion das Thema ändert, sollte sich
dies auch im Subject niederschlagen; dieses muss also geändert werden. Üblich
ist dabei, dass derjenige, der das Subject ändert, das alte Subject in einer
Klammer erwähnt, und zwar wie im folgenden Beispiel:
Termin Vorbereitungstreffen (was: Klausurort)
Das Wort "was" (engl. für "war") leitet dabei die Angabe des alten Subjects
ein. Dieses sollte nun aber nicht auf Dauer mitgeführt werden. Jemand, der
auf einen solchen Artikel antwortet, entfernt den geklammerten Zusatz aus dem
Subject, welches dann im Falle einer Antwort auf das Beispiel
Re: Termin Vorbereitungstreffen
lauten würde.
4.2 Zitieren
Das Zitieren eines Teils des Artikels, auf den man in einer Antwort Bezug nimmt,
ist eine höchst sinnvolle Angelegenheit, ermöglicht es dem Leser doch,
ohne lästiges Suchen in alten Artikeln den Zusammenhang herzustellen.
Das gilt jedoch nur, wenn das Zitieren (Quoten) in einer sinnvollen Weise geschieht,
also in Maßen und so, dass erkennbar ist, wen man zitiert und welcher Teil
des Textes Zitat und welcher Antwort ist. Bewährt hat sich folgende Vorgehensweise:
- Leiten Sie Zitate mit einem kurzen Hinweis auf den Autor des zitierten
Textes ein. Ganze Romane sind an dieser Stelle unnötig; der Name alleine
reicht: "Michael Paap schrieb: ". Eine solche Zitateinleitung sollte keinesfalls
länger als eine Zeile sein.
- Zitieren Sie nur den Teil des Vorgängertextes, auf den
Sie konkret eingehen. Wenn Sie Ihren Newsreader so konfiguriert haben, dass
zunächst der gesamte Text zitiert wird, sollten Sie also alle entbehrlichen
Teile löschen!
- Zitatzeilen werden mit einem Spezialzeichen kenntlich gemacht. Allgemein
üblich ist das ">". Jeder vernünftige Newsreader sollte Zeilen mit
zitiertem Text automatisch mit diesem Zeichen einleiten. Sollte Ihr Programm
das nicht tun, müssen Sie das ggf. von Hand nachholen (besser: das Programm
wechseln).
- Platzieren Sie Ihre Antwort nach dem Zitat, auf das Sie Bezug nehmen.
Dies entspricht der normalen Lesegewohnheit. Wenn Sie sich auf mehrere Stellen
des Vorgängertextes beziehen, teilen Sie Ihre Antwort auf, und schreiben
Sie sie jeweils unter den Teil, auf den Sie Bezug nehmen:
Michael Paap schrieb:
> Platzieren Sie Ihre Antwort nach dem Zitat, auf das Sie Bezug nehmen.
Natürlich. Wo denn sonst?
> Dies entspricht der normalen Lesegewohnheit. Wenn Sie sich auf mehrere
> Stellen des Vorgängertextes beziehen, teilen Sie Ihre Antwort auf,
> und schreiben Sie sie jeweils unter den Teil, auf den Sie Bezug nehmen
Ist das so richtig, wie ich es nun gemacht habe? Wenn nicht, bitte ich Sie,
es mir noch einmal genauer zu erklären...
- Wollen Sie lediglich Ihre Zustimmung zu einem Posting bekunden, sollten
Sie sich zunächst fragen, ob dies überhaupt sinnvoll ist. Meistens
ist das nicht der Fall! Wenn es denn unbedingt sein muss, sollten Sie
auf keinen Fall alles zitieren, dem Sie zustimmen! Sinnvoller ist es dann,
die Kernaussage kurz selbst zusammenzufassen und in eckige Klammern gesetzt
der eigenen Zustimmung voranzustellen, etwa wie im folgenden Beispiel:
Michael Paap schrieb:
[Richtiges Zitieren erhöht die Lesbarkeit wesentlich]
Dem kann ich mich nur anschließen!
Postings, in denen in Dutzenden von Zeilen das Vorgängerposting zitiert
wird, nur um unten die eigene Zustimmung anzuhängen, sind schlicht eine
Zumutung für alle anderen Leser.
- Vermeiden Sie insbesondere die Unart, den kompletten Vorgängertext
unten an Ihren Artikel anzuhängen. Mit derartigen Postings offenbaren
Sie Inkompetenz und Gedankenlosigkeit. Artikel mit solchen Zitaten werden
gerne als "TOFU" bezeichnet, was für "Text oben, Fullquote unten" steht,
der Absender solcher Artikel als "Vollquottel".
Weitere interessante Hinweise zum Zitieren finden Sie in dem ausgesprochen lesenswerten
Text "Wie zitiere ich im Usenet?" auf der Seite http://learn.to/quote/.
4.3 Thema der Newsgroup / Mailingliste
Bleiben Sie beim Thema (Topic) der Newsgroup. Z.B. gehören Fragen zu anderen
Kursen oder private Meinungsverschiedenheiten nicht in eine kursbezogene Newsgroup
und sollten in der Group des entsprechenden Kurses bzw. per E-Mail geklärt
werden. Für Kontaktwünsche gibt es auf dem Server der FernUniversität
eine eigene Newsgroup "feu.kontakt", für Verkaufsangebote und -gesuche
existiert "feu.markt". Persönliche Nachrichten an bestimmte einzelne
Personen haben in einer Newsgroup überhaupt nichts verloren, sondern gehören
in eine Mail.
4.4 Begrüßungen, Kontaktwünsche etc.
Das im vorigen Punkt erwähnte gilt auch für Begrüßungen und
Kontaktwünsche. Sind diese tatsächlich auf den speziellen Teilnehmerkreis
der Newsgroup bezogen, möchten wir Sie dringend bitten, wie folgt vorzugehen:
Suchen Sie in den schon vorhandenen Nachrichten nach einem passenden Thread und
erweitern Sie diesen, indem Sie Ihren Kontaktwunsch oder Gruß mit einem
entsprechenden Subject versehen als Antwort auf einen Artikel dieses Threads posten
(das in 4.1 beschriebene Verfahren der Mitführung des alten Subjects sollten
Sie hier sinnvollerweise nicht anwenden). Auf diese Weise bleiben alle
Grüße oder Kontaktwünsche in je einem Thread und vermüllen
nicht die gesamte Newsgroup.
4.5 Signatur
Unter einer Signatur versteht man einen kurzen Text unter einem Artikel, in dem
der Autor etwas mitteilt, das nicht zum eigentlichen Inhalt des Artikels gehört,
z.B. seine Telefonnummer oder die Adresse seiner Homepage. Auch mehr oder weniger
lustige Sprüche sind als Signatur gebräuchlich.
Da die Signatur nichts zur Diskussion beiträgt, sollten Sie Lesern, die dies
wünschen und deren Newsreader das unterstützt, ermöglichen, die
Signatur durch ihren Newsreader ausfiltern zu lassen. Dazu ist es wichtig, dass
die Signatur korrekt abgetrennt wird. Die korrekte Signaturtrennung besteht aus
zwei Minuszeichen, gefolgt von einem Leerzeichen, also "-- ". Wenn Sie
einen Newsreader / ein Mailprogramm benutzen, das es ermöglicht, die Signatur
in einer sogenannten Signaturdatei abzuspeichern, aus der sie dann automatisch
beim Erstellen eines Beitrags angehängt wird, sollte diese Abtrennung automatisch
erfolgen. Bitte überprüfen Sie dies aber in jedem Falle.
Eine Signatur sollte auf keinen Fall zu lang sein. Im deutschen Usenet ist eine
maximale Signaturlänge von vier Zeilen üblich.
4.6 Großbuchstaben
Die Schreibung ganzer Sätze in Großbuchstaben wird in Newsgroups und
Mailinglisten als Schreien interpretiert und gilt als extrem unhöflich. Ebenso
verpönt ist der Gebrauch mehrfacher Ausrufezeichen oder Fragezeichen hintereinander.
Wenn Sie ein Wort besonders hervorheben wollen, empfiehlt sich der Gebrauch von
Sternchen oder Unterstrichen (auch diese Mittel sollten Sie bewußt und nur
in Maßen einsetzen):
Abgabetermin ist _nicht_ der 14. April, sondern der 14. Mai!
Obwohl "goto" in Java ein reserviertes Wort ist, gibt es in dieser Sprache *keinen*
entsprechenden Befehl.
4.7 Anonymes Posten
Im deutschen Usenet und in Mailinglisten ist es üblich, seinen vollständigen
und richtigen Namen zu benutzen. Anonyme Artikel und der Gebrauch von Spitznamen
gelten als unhöflich. Ihr Gegenüber hat ein Recht darauf, zu wissen,
mit wem er kommuniziert. Achten Sie also darauf, dass in Ihrem Absender Ihr korrekter
Name eingetragen ist (siehe FAQ zu Mail und News).
4.8 Bezug
Wenn Sie auf einen Artikel antworten, sollten Sie darauf achten, dass Sie die
Antwort auch als solche absenden und nicht als "neuen" Artikel. Benutzen Sie dazu
immer die Antwortfunktion Ihres Programms ("Antwort", "Reply" o.ä). Es reicht
nicht, wenn Sie das Subject entsprechend setzen ("Re: ..."). Nur wenn Sie
die Antwortfunktion benutzen, wird im Header der Nachricht ein sogenannter "Bezug"
mitgesendet, der es Newsreadern und Mailprogrammen erlaubt, Ihren Artikel sinnvoll
in den entsprechenden Thread einzufügen. Viele Programme zeigen diese Bezüge
auch am Kopf des Artikels als anklickbare Verweise an, so dass sich ein Leser
ggf. leicht über den kompletten Inhalt des Vorgängerartikels informieren
kann.
4.9 Uhrzeit / Datum
Viele Leser sortieren eingehende Nachrichten in ihrem Newsreader oder Mailprogramm
nach der Absendezeit. Erschweren Sie diesen Lesern nicht das Leben und achten
Sie darauf, dass auf Ihrem Rechner die richtige Zeitzone und die korrekte Uhrzeit
sowie das korrekte Datum eingestellt sind.
Ein falsch eingestelltes Datum kann auch dazu führen, dass Ihr Artikel vom
Newsserver mit einer Fehlermeldung ("Article too old" o.ä.) abgelehnt wird.
4.10 Sonstiges
- Versenden Sie keine HTML-Postings an Newsgroups oder Mailinglisten.
- Versenden Sie keine "Visitenkarten".
- Erwarten Sie in Newsgroups keine Antworten per Mail. Normalerweise wird
von Leuten, die in Newsgroups Fragen stellen, auch erwartet, dass sie dort
mitlesen (und ggf. selbst Fragen beantworten).
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