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Mail


1. Einleitung

2. Erste Schritte mit E-Mail

3. Sonstiges
   3.1 Vom Provider- bzw. der FernUniversität unabhängiger Mailaccount
   3.2 Weitere Mailprogramme
   3.3 Mailfrontend
   3.4 Mailinglisten



1. Einleitung

Elektronische Post (E-Mail) eignet sich sowohl zur Kommunikation mit Ihren Mitstudierenden als auch dazu, Fragen, die Sie nicht in den entsprechenden Newsgroups stellen möchten, direkt an die Kursbetreuer zu richten.
Darüber hinaus bieten manche Kurse die Möglichkeit, Einsendeaufgaben per Mail einzuschicken.

Informationsquellen - Was steht wo?

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2. Erste Schritte mit E-Mail

Die Grundlagen des Dienstes Mail werden sehr ausführlich in der URZ-Broschüre "Einmal um die Erde und zurück - Unterwegs im Internet" des URZ behandelt. Wie Sie diese Broschüre erhalten, können Sie auf der Startseite des PC-Tutorials nachlesen.

Dieses Tutorial versteht sich nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung der Broschüre, weshalb wir Sie bitten möchten, zunächst dort das Kapitel 4 ("E-Mail - die schnelle Post per Internet") zu lesen, in dem Sie u.a. Informationen zur Struktur einer E-Mail und zu den wichtigsten Funktionen von Mailprogrammen finden. Diese Funktionen sowie die Einrichtung eines Mailprogramms werden an zwei Beispielen (Netscape Messenger und Pegasus) erläutert.

Nachdem Sie sich mit Hilfe der URZ-Broschüre einen ersten Überblick über die Funktionen des Dienstes Mail verschafft haben, möchten wir Ihnen vorschlagen, nun einige praktische Erfahrungen mit einem Mailprogramm zu sammeln.

Wir haben dazu den "Netscape 7" bzw. den in diesem "Paket" enthaltenen "Messenger" gewählt, den Sie - falls noch nicht geschehen - zunächst installieren sollten. Die Gründe für diese Wahl können Sie im Abschnit 1.4 des Kapitels "Programme" nachlesen. Auf der gleichen Seite finden Sie auch Hinweise zum Bezug des Netscape 7 (Abschnitt 2), sowie eine ausführliche Anleitung zur Installation (Abschnitt 3.2). Die nach der Installation vorzunehmenden Einstellungen sind in der eingangs erwähnten Broschüre ausführlich beschrieben.

Als kleine Anregung für ihre Experimente mit den Mailfunktionen des Messenger haben wir Ihnen die folgenden kleinen Aufgaben zusammengestellt, von denen wir annehmen, dass Sie sie mit Hilfe der Informationen aus der Broschüre und ggf. der Hilfefunktion des Messenger bewältigen können (wir unterstellen dabei, dass Sie bereits einen Mailaccount haben): ! Nachdem Sie nun erste Erfahrungen mit den technischen Gesichtspunkten des Dienstes Mail gesammelt haben, vergessen Sie bitte nicht, auch das Kapitel Ärger vermeiden bei der Nutzung von Mail und News - Netiquette & Co. zu lesen, das sich mit den allgemeinen Gepflogenheiten bei der Benutzung dieser Dienste beschäftigt.

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3. Sonstiges

3.1 Vom Provider- bzw. der FernUniversität unabhängiger Mailaccount

Auch wenn Ihnen sowohl die FernUniversität als auch Ihr Provider einen Mailaccount zur Verfügung stellen, sollten Sie doch darüber nachdenken, sich einen weiteren Mailaccount bei einem unabhängigen Anbieter zuzulegen. Es gibt mehrere Anbieter kostenloser Mailaccounts; die derzeit in Deutschland bekanntesten sind GMX und WEB.DE
Ein solcher zusätzlicher Account hat den Vorteil, dass sie sowohl bei einem Providerwechsel als auch nach Beendigung Ihres Studiums Ihre Mailadresse nicht ändern müssen.

Von der Möglichkeit, Ihre Mail auf einer Webseite im Browser zu lesen und zu schreiben, die von den o.g. Anbietern zur Verfügung gestellt wird, sollten Sie allerdings keinen Gebrauch machen. Von den höheren Online-Kosten einmal ganz abgesehen, können solche Web-Oberflächen die Funktionen eines Mailclienten nur sehr eingeschränkt übernehmen.

3.2 Weitere Mailprogramme

Neben den beiden bekanntesten für das Empfangen und Versenden von Mail benutzten Programmen, Outlook Express und Netscape Messenger, erfreuen sich gerade bei Viellesern bzw. -schreibern eine ganze Anzahl spezieller Mailprogramme großer Beliebtheit. Als zwei Beispiele von vielen seien hier Pegasus und Eudora genannt.
Pegasus
Das Mailprogramm Pegasus (Freeware, d.h. kostenlos) ist bei Nutzern im Umfeld der Universitäten weit verbreitet und seine Installation und Benutzung sind in der am Anfang dieses Kapitels erwähnten URZ -Broschüre recht ausführlich beschrieben.
Für die Suche nach Informationen und Hilfe, aber auch zum Download verschiedener Versionen von Pegasus ist die Pegasus-Seite der Uni Mannheim eine der besten Adressen.
Pegasus ist für Windows und für DOS erhältlich.

Eudora / Eudora light

Eudora ist ebenfalls ein reiner Mail-Client. Informationen zu Eudora finden Sie z.B. auf der Eudora-Seite der Uni Kassel.
Eudora gibt es in drei Versionen: einer kostenlosen "Light"-Version, einer kostenpflichtigen Vollversion und einer kostenlosen Vollversion, die sich über Werbeeinblendungen beim Betrieb des Programms finanziert.
Eudora ist für Windows und für Mac OS erhältlich.

Thunderbird

Thunderbird ist ein Mail- und Newsclient, der unter der GPL entwickelt wird und somit für jeden frei erhältlich ist. Es ist die Stand-alone Variante des Mail- und News-Clients von Netzscape. Diesem gegenüber hat er den Vorteil, das er besser/öfter gewartet wird und Fehler schneller behoben werden.

Nähere Informationen und Download gibt es hier: thunderbird-mail.de


3.3 Mailfrontend

Seit einiger Zeit bietet das URZ Ihnen die Möglichkeit Emails von Ihrem Uniaccount mit einem normalen Webbrowser zu empfangen und zu versenden. Das Frontend Mailstore ist auf dieser Seite Seite zu finden, geben Sie einfach Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein und schon können sie Online Ihre Mails lesen.
Hier können Sie auch Regeln einrichten wie Weiterleitung, Benachrichtigung bei Abwesen-heit oder Behandlung von Spam-Mail. Das Empfangen und Senden von Mails sollten Sie im Normalfall von Ihrem PC mit einem geeigneten Mailclienten durchführen, die Web-Oberfläche bietet sich vor allem für das Verwalten Ihres Postfaches an, oder um von einem fremden Rechner mal eben die aktuellen Mails abzufragen. Online-Hilfen unterstützen Sie in der Benutzung dieser Web-Anwendung.

3.4 Mailinglisten

Für einige Zwecke ist es wünschenswert, wiederholt mit einer begrenzten Anzahl von Personen auf einmal kommunizieren zu können, z.B. um mit den Mitstudierenden der gleichen Region Arbeitstreffen zu vereinbaren. Die kursbezogenen Newsgroups der FernUniversität sind für diesen Zweck nicht geeignet.

Es ist zwar möglich, eine Mail an mehrere Personen zugleich zu versenden (einfach, indem Sie mehrere Adressaten angeben), allerdings ist es doch sehr lästig, dies immer wieder zu tun, insbesondere, wenn sich der Adressatenkreis ändert, weil neue Mitstudierende hinzustoßen, oder jemand solche Informationen nicht mehr erhalten möchte.

Für solche Zwecke gibt es sogenannte Mailinglisten: An alle in einer solchen Liste eingetragenen Personen werden sämtliche Mails weitergeleitet, die an diese Liste, welche über eine eigene Mailadresse verfügt, gesendet werden. Die meisten Mailinglisten bieten zudem komfortable Möglichkeiten, Mitglieder aus- und einzutragen bzw. sie dies selbst tun zu lassen.

Wie Sie vielleicht schon vermutet haben, wird eine solche Mailingliste sinnvollerweise auf einem Rechner betrieben, der dauerhaft ans Internet angebunden ist, da nur so eine zügige Weiterleitung eingehender Mails möglich ist. Am einfachsten ist die Einrichtung einer Mailingliste natürlich, wenn Sie selbst über entsprechende Rechte auf einem solchen Server verfügen.
Wenn dies (und das wird wohl auf die meisten von Ihnen zutreffen) nicht der Fall sein sollte, können Sie Ihre Mailingliste bei einem kostenlosen Anbieter solcher Listen einrichten. Diese Dienste finanzieren sich meist durch kurze, an die Mails angehängte Werbezeilen und/oder durch den Handel mit Mailadressen zu Werbezwecken. Genaueres finden Sie in den Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters.

Beispiele für solche Anbieter von Mailinglisten sind:

Yahoo!Groups    domeus       Collist

Wie Sie genau eine Mailingliste einrichten und was dabei zu beachten ist, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Sie finden diese Informationen auf der jeweiligen Webseite.

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