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Internetzugang


1. Einleitung

2. Was wird benötigt?
   2.1 Rechner
   2.2 Modem
   2.3 Provider

3. Einrichten des Zugangs
   3.1 Gesicherte Zugänge

4. Wo bekomme ich weitere Informationen und Hilfe?



1. Einleitung

Wie bereits auf der Startseite erläutert, können wir Ihnen aufgrund der Vielfalt unterschiedlicher Hard- und Softwareausstattungen nur sehr begrenzt bei der Herstellung eines Internetzugangs helfen. Einige Hinweise möchten wir trotzdem geben. Diese beziehen sich auf den zum Zeitpunkt der Erstellung des Tutorials am weitesten verbreiteten technischen Standard (Windows ab Windows 95, "normaler" Telefonanschluss, also kein ISDN).

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2. Was wird benötigt?

2.1 Rechner

Für die Nutzung des Internet wird im Gegensatz zu dem, was die Werbung zu suggerieren versucht, kein besonders schneller oder gut ausgestatteter Rechner benötigt. Für erste "Gehversuche" tut es auch ein alter Rechner ab 200 MHz Taktfrequenz. Eine bessere Ausstattung kann natürlich nicht schaden. Sofern absehbar ist, dass Sie im Laufe Ihres Studiums mit der Programmiersprache Java werden arbeiten wollen, sollten Sie dies bei der Rechnerausstattung berücksichtigen. Informationen über die dazu nötige Mindestausstattung finden Sie im Abschnitt 2 des Kapitels "SDK".

2.2 Modem

Um eine Internetverbindung herstellen zu können, müssen Sie Ihren Rechner mit der Telefonleitung verbinden.
Wir gehen hier davon aus, dass Sie einen "normalen" Telefonanschluss haben, also keinen ISDN-Anschluss. In diesem Fall benötigen Sie eine Modem-Steckkarte oder ein externes Modem, wobei Letzteres auf jeden Fall vorzuziehen ist. (U.a. müssen Sie zur Installation den Rechner nicht öffnen, und Sie können bei Problemen das Modem "zurücksetzen", indem Sie es einfach aus- und wieder einschalten.)

Ob ein Modem an den USB- oder den COM-Port angeschlossen wird ist eigentlich relativ egal. USB ist das modernere System, die COM-Schnittstelle wird früher oder später aus der Rechnerwelt verschwinden. Bei einem Neukauf eines Gerätes ist also eins mit USB-Schnittstelle vorzuziehen, bei einem Gebrauchten ist eher der Preis und die Funktionsfähigkeit entscheidend.

Die mit einem Modem maximal erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit wird in bps (bit per second) gemessen, und beträgt ca. 56000 bps (oder auch 56 kbps). ! Bei der Anschaffung eines Modems sollten Sie darauf achten, dass diese Übertragungsgeschwindigkeit auch unterstützt wird. Der Kauf eines langsameren Modems ist nicht sinnvoll.

Solche Modems werden häufig gebraucht in Anzeigenblättern angeboten (von Umsteigern auf ISDN), wobei ein Preis von ca. 15-20€ üblich ist (neu gibt es vergleichbare Modelle ab ca. 40€). Wenn Sie ein solches gebrauchtes Modem erwerben, sollten Sie darauf achten, dass das Verbindungskabel zum COM -Port Ihres Rechners, das Kabel vom Modem zur Telefonbuchse sowie eine Treiberdiskette (oder CD) vorhanden sind. Auch wenn Modems nicht besonders empfindlich sind, sollten Sie sich die Funktionsfähigkeit schriftlich garantieren oder besser noch vorführen lassen.

2.3 Provider

Ein Provider ist ein Dienstleister, der Ihnen den Zugang zum Internet ermöglicht. Dies geschieht, indem sich Ihr Rechner über die Telefonleitung beim Provider einwählt, der Sie dann weiterschaltet.
Für erste Erfahrungen empfehle ich Ihnen einen so genannten "echten" Call-By-Call-Provider. Bei einem solchen Provider ist es nicht nötig, einen Vertrag abzuschließen, und es werden auch keine Mindestzeiten berechnet. Stattdessen erfolgt die Abrechnung wie beim Call-By-Call-Telefonanbieter über Ihre Telefonrechnung. Auch zusätzliche Einwahlkosten der Telekom fallen hier nicht an (darauf sollten Sie achten; es gibt auch Anbieter, die sich Call-By-Call-Provider nennen und pro Einwahl einen Mindestbetrag erheben). Die Kosten für einen Call-By-Call-Provider betragen zur Zeit (November 2004) ca. 0,46-1,25 Cent/Minute, je nach Tageszeit unterschiedlich.
DFN@home ist ein Service des Deutschen Forschungsnetzes für Beschäftigte und Studierende von Universitäten, dabei erhält jeder Nutzer eine IP -Adresse aus dem Adressenbereich seiner Universität. Der Zugang kostet derzeit einheitlich 1,19cent/min.
In einer normalen Windows-Installation ist bereits alles enthalten, was Sie zur Einwahl benötigen.

Weniger empfehlenswert sind Dienste, die eine separate Einwahlsoftware voraussetzen. Dies betrifft insbesondere AOL und in geringerem Maße T-Online (bei T-Online können Sie sich auch ohne die Einwahlsoftware einwählen; nur müssen Sie dazu wissen, wie).

TIP Da sich sowohl die Palette der Anbieter von Internetzugängen als auch die Preise ständig ändern, sollten Sie sich aktuelle Daten von Call-By-Call-Anbietern online besorgen. Eine zuverlässige Quelle ist z.B. die Seite Internet-Tarife des Heise-Verlags.

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3. Einrichten des Zugangs

! Achtung: Die im Folgenden beschriebenen Vorgänge können je nach Windows-Version und je nachdem, welche Teile schon auf Ihrem Rechner installiert sind, von der Beschreibung abweichen. Versuchen Sie dann bitte, mit Hilfe der Informationen, die Ihnen Windows gibt, der Anleitung sinngemäß zu folgen.
Sie werden zur Einrichtung des Internetzugangs Ihre Windows-CD benötigen.

Um den Internetzugang zu konfigurieren, benutzt man am einfachsten den Weg über die Windows-Hilfe. Rufen Sie diese folgendermaßen auf: "Start | Hilfe".
Wählen Sie die Registerkarte "Index" und geben Sie dort "DFÜ" ein. Aus den aufgelisteten Stichwörtern wählen Sie "Herstellen einer Verbindung zum Internet" und klicken Sie auf "Anzeigen". Folgen Sie nun den dort gegebenen Anweisungen. Von den erwähnten Informationen Ihres Providers benötigen Sie lediglich Benutzername, Kennwort, Zugangstelefonnummer und evtl. die Adresse des DNS (Domain Name Server). Diese Daten finden Sie auf den Internetseiten des jeweiligen Providers oder auf der schon genannten Seite Internet-Tarife des Heise-Verlages. Die IP-Adresse wird in Ihrem Falle automatisch bezogen. Sollte ein Hostname und/oder eine Domain verlangt werden, können Sie diese bei einem Einzelplatzrechner beliebig wählen.

Im letzten Schritt der Einrichtung versucht der Rechner, eine Verbindung zum Provider aufzubauen. Dass dieser Versuch erfolgreich war, erkennen Sie ggf. daran, dass sich das Verbindungsfenster schließt und ein Symbol für die Verbindung in der Taskleiste (neben der Uhr) erscheint.
Sollte dies funktionieren, beenden Sie die Verbindung bitte wieder, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Verbindungssymbol in der Taskleiste klicken und im sich öffenden Kontextmenü "Trennen" wählen.

Bei einigen Windows-Versionen wurde in der Anleitung die Eingabe des Domain-Name-Servers (DNS) weggelassen. Sollten Sie noch keinen Domain-Name-Server eingetragen haben, holen Sie dies bitte wie folgt nach:
Klicken Sie auf dem Desktop mit der rechten Maustaste auf das Symbol "Netzwerk" und wählen Sie im Kontextmenü "Eigenschaften". Wählen Sie "TCP/IP -> DFÜ-Adapter" (oder, falls dies nicht vorhanden ist, "TCP/IP"). Klicken sie auf den Button "Eigenschaften".
Wählen Sie die Registerkarte "DNS-Konfiguration" und aktivieren Sie dort die Option "DNS aktivieren". Geben Sie im Feld "Suchreihenfolge für DNS-Server" einen der DNS Ihres Call-By-Call-Providers an und klicken Sie den Button "Hinzufügen". Im Eingabefeld "Host" können Sie ein beliebiges Wort eingeben.
Bestätigen Sie mit "OK" und starten Sie, falls Sie dazu aufgefordert werden, den Rechner neu.

Damit ist die Einrichtung des Internetzugangs beendet.

Sie können nun z.B. im Adressfenster des Internet-Explorers eine Internetadresse eingeben und mit der Return-Taste bestätigen. Wenn alles funktioniert, wird der Inhalt der Seite im Internet-Explorer angezeigt.

TIP Sie können im DFÜ-Netzwerk auch mehrere Verbindungen für verschiedene Provider erstellen. Das ist deshalb sinnvoll, weil gerade die billigsten Provider oft überlastet sind, so dass es passieren kann, dass Sie entweder ein Besetztzeichen erhalten oder die hergestellte Verbindung sehr langsam ist.
Um eine weitere Verbindung einzurichten, müssen Sie lediglich unter "Arbeitsplatz" das "DFÜ-Netzwerk" öffnen, dort auf "Neue Verbindung" klicken und die Daten des neuen Providers in den sich öffnenden Eingabemasken eintragen.

3.1 Gesicherte Zugänge

Wollen Sie über die (öffentliche) Internet Verbindung Ihres Providers einen gesicherten. –d.h. mit Authentifizierung und Verschlüsselung versehenen Zugang zum FernUni-Netz verwenden, so bietet die FernUni ein VPN-(Virtual Private Network) Gateway an. Dieses Gateway bietet eine gesicherte Verbindung von einem Endnutzer zum FernUni – Intranet an. Nähere Informationen zum gesicherten Zugang erhalten Sie über die Benutzerberatung des Universitätsrechenzentrums (siehe unten). Die VPN-Client-Software ist an dieser Stelle: http://www.fernuni-hagen.de/urz/service/Liste.html zu finden. Sie ist allerdings nur mit einem gültigen FernUni-Zertifikat zu erhalten.

Eine weitere Möglichkeit ist der Zugang per WebVPN, der Vorteil gegenüber einer VPN-Client_lösung ist, dass man lediglich einen gängigen Browser, der das HTTPS-Protokoll unterstützt, benötigt. WebVPN kann also ohne weitere Installationsarbeit genutzt werden. Wer im Internetcafe oder bei freunden den Drang verspürt FeUNews oder den FernUni-Bibliotheksservice zu nutzen kann das ohne VPN-Cleint tun.
Zu finden ist dieser unter https://webvpn.fernuni-hagen.de. Nach erfolgreicher Anmeldung mit dem FUNet-Account erscheint die Seite mit der FUNetWebVPN-Overfläche.
Für URL-Eingaben bitte nur die Felder ´Adress´ und/oder ´Enter Web Adress (URL)´ verwenden. Zum Starten der Portforwarding-Funktion bitte auf den entsprechenden Link auf dieser Seite klicken. Dieses Fenster bitte während der Newsabfrage geöffnet lassen und vor dem Verlassen des VPN-Tunnels unbedingt schließen.


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4. Wo bekomme ich weitere Informationen und Hilfe?

Falls Sie keine oder nur geringe Erfahrung im Umgang mit Computern haben, werden Sie vielleicht zusätzliche Hilfe benötigen, um erfolgreich einen Internetzugang einzurichten. Sollten Sie feststellen, dass Sie alleine nicht zurechtkommen, empfehlen wir Ihnen Folgendes:

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