1. Einleitung
2. Was wird benötigt?
2.1 Rechner
2.2 Modem
2.3 Provider
3. Einrichten des Zugangs
3.1 Gesicherte Zugänge
4. Wo bekomme ich weitere Informationen und Hilfe?
Um eine Internetverbindung herstellen zu können, müssen Sie Ihren
Rechner mit der Telefonleitung verbinden.
Wir gehen hier davon aus, dass Sie einen "normalen" Telefonanschluss
haben, also keinen ISDN-Anschluss. In diesem Fall benötigen Sie eine Modem-Steckkarte
oder ein externes Modem, wobei Letzteres auf jeden Fall vorzuziehen ist. (U.a.
müssen Sie zur Installation den Rechner nicht öffnen, und Sie können
bei Problemen das Modem "zurücksetzen", indem Sie es einfach
aus- und wieder einschalten.)
Ob ein Modem an den USB- oder den COM-Port angeschlossen wird ist eigentlich relativ egal. USB ist das modernere System, die COM-Schnittstelle wird früher oder später aus der Rechnerwelt verschwinden. Bei einem Neukauf eines Gerätes ist also eins mit USB-Schnittstelle vorzuziehen, bei einem Gebrauchten ist eher der Preis und die Funktionsfähigkeit entscheidend.
Die mit einem Modem maximal erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit wird
in bps (bit per second) gemessen, und beträgt ca. 56000 bps (oder auch
56 kbps).
Bei der Anschaffung
eines Modems sollten Sie darauf achten, dass diese Übertragungsgeschwindigkeit
auch unterstützt wird. Der Kauf eines langsameren Modems ist nicht sinnvoll.
Solche Modems werden häufig gebraucht in Anzeigenblättern angeboten
(von Umsteigern auf ISDN), wobei ein Preis von ca. 15-20€ üblich ist
(neu gibt es vergleichbare Modelle ab ca. 40€). Wenn Sie ein solches gebrauchtes
Modem erwerben, sollten Sie darauf achten, dass das Verbindungskabel zum COM
-Port Ihres Rechners, das Kabel vom Modem zur Telefonbuchse sowie eine Treiberdiskette
(oder CD) vorhanden sind. Auch wenn Modems nicht besonders empfindlich sind,
sollten Sie sich die Funktionsfähigkeit schriftlich garantieren oder besser
noch vorführen lassen.
Achtung: Die im Folgenden
beschriebenen Vorgänge können je nach Windows-Version und je nachdem,
welche Teile schon auf Ihrem Rechner installiert sind, von der Beschreibung
abweichen. Versuchen Sie dann bitte, mit Hilfe der Informationen, die Ihnen
Windows gibt, der Anleitung sinngemäß zu folgen.
Sie werden zur Einrichtung des Internetzugangs Ihre Windows-CD benötigen.
Um den Internetzugang zu konfigurieren, benutzt man am einfachsten den Weg über
die Windows-Hilfe. Rufen Sie diese folgendermaßen auf: "Start | Hilfe".
Wählen Sie die Registerkarte "Index" und geben Sie dort "DFÜ" ein.
Aus den aufgelisteten Stichwörtern wählen Sie "Herstellen einer Verbindung
zum Internet" und klicken Sie auf "Anzeigen". Folgen Sie nun den dort gegebenen
Anweisungen. Von den erwähnten Informationen Ihres Providers benötigen
Sie lediglich Benutzername, Kennwort, Zugangstelefonnummer und evtl. die Adresse
des DNS (Domain Name Server). Diese Daten finden Sie auf den Internetseiten
des jeweiligen Providers oder auf der schon genannten Seite Internet-Tarife
des Heise-Verlages. Die IP-Adresse wird in Ihrem Falle automatisch bezogen.
Sollte ein Hostname und/oder eine Domain verlangt werden, können Sie diese
bei einem Einzelplatzrechner beliebig wählen.
Im letzten Schritt der Einrichtung versucht der Rechner, eine Verbindung zum
Provider aufzubauen. Dass dieser Versuch erfolgreich war, erkennen Sie ggf.
daran, dass sich das Verbindungsfenster schließt und ein Symbol für
die Verbindung in der Taskleiste (neben der Uhr) erscheint.
Sollte dies funktionieren, beenden Sie die Verbindung bitte wieder, indem Sie
mit der rechten Maustaste auf das Verbindungssymbol in der Taskleiste klicken
und im sich öffenden Kontextmenü "Trennen" wählen.
Bei einigen Windows-Versionen wurde in der Anleitung die Eingabe des Domain-Name-Servers
(DNS) weggelassen. Sollten Sie noch keinen Domain-Name-Server eingetragen haben,
holen Sie dies bitte wie folgt nach:
Klicken Sie auf dem Desktop mit der rechten Maustaste auf das Symbol "Netzwerk"
und wählen Sie im Kontextmenü "Eigenschaften". Wählen Sie "TCP/IP
-> DFÜ-Adapter" (oder, falls dies nicht vorhanden ist, "TCP/IP"). Klicken
sie auf den Button "Eigenschaften".
Wählen Sie die Registerkarte "DNS-Konfiguration" und aktivieren Sie dort
die Option "DNS aktivieren". Geben Sie im Feld "Suchreihenfolge für DNS-Server"
einen der DNS Ihres Call-By-Call-Providers an und klicken Sie den Button "Hinzufügen".
Im Eingabefeld "Host" können Sie ein beliebiges Wort eingeben.
Bestätigen Sie mit "OK" und starten Sie, falls Sie dazu aufgefordert werden,
den Rechner neu.
Damit ist die Einrichtung des Internetzugangs beendet.
Sie können nun z.B. im Adressfenster des Internet-Explorers eine Internetadresse
eingeben und mit der Return-Taste bestätigen. Wenn alles funktioniert,
wird der Inhalt der Seite im Internet-Explorer angezeigt.
Sie können im DFÜ-Netzwerk
auch mehrere Verbindungen für verschiedene Provider erstellen. Das ist
deshalb sinnvoll, weil gerade die billigsten Provider oft überlastet sind,
so dass es passieren kann, dass Sie entweder ein Besetztzeichen erhalten oder
die hergestellte Verbindung sehr langsam ist.
Um eine weitere Verbindung einzurichten, müssen Sie lediglich unter "Arbeitsplatz"
das "DFÜ-Netzwerk" öffnen, dort auf "Neue Verbindung" klicken und
die Daten des neuen Providers in den sich öffnenden Eingabemasken eintragen.
Wollen Sie über die (öffentliche) Internet Verbindung Ihres Providers einen gesicherten. –d.h. mit Authentifizierung und Verschlüsselung versehenen Zugang zum FernUni-Netz verwenden, so bietet die FernUni ein VPN-(Virtual Private Network) Gateway an. Dieses Gateway bietet eine gesicherte Verbindung von einem Endnutzer zum FernUni – Intranet an. Nähere Informationen zum gesicherten Zugang erhalten Sie über die Benutzerberatung des Universitätsrechenzentrums (siehe unten). Die VPN-Client-Software ist an dieser Stelle: http://www.fernuni-hagen.de/urz/service/Liste.html zu finden. Sie ist allerdings nur mit einem gültigen FernUni-Zertifikat zu erhalten.
Eine weitere Möglichkeit ist der Zugang per WebVPN, der Vorteil gegenüber einer VPN-Client_lösung ist, dass man lediglich einen gängigen Browser, der das HTTPS-Protokoll unterstützt, benötigt. WebVPN kann also ohne weitere Installationsarbeit genutzt werden. Wer im Internetcafe oder bei freunden den Drang verspürt FeUNews oder den FernUni-Bibliotheksservice zu nutzen kann das ohne VPN-Cleint tun.
Zu finden ist dieser unter https://webvpn.fernuni-hagen.de. Nach erfolgreicher Anmeldung mit dem FUNet-Account erscheint die Seite mit der FUNetWebVPN-Overfläche.
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