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Nutzung des Internet im Fernstudium - Überblick


1. Einleitung

2. Sie möchten mit Hilfe des Internet...
2.1 ...mit Ihren Mitstudierenden und/oder mit Kursbetreuern diskutieren bzw. Fragen stellen
2.2 ...Einsendeaufgaben bearbeiten und einsenden
2.3 ...sich zusätzliche Informationen zu Kursinhalten beschaffen oder weitere Angebote der FernUniversität nutzen
2.4 ...anderen Studierenden Dateien zur Verfügung stellen

3. Sicherheit im Internet
3.1 Allgemeines
3.2 Sicherheitstips zu populären Programmen
3.3 Virenschutzprogramme
3.4 Sicherung
3.5 Virenwarnungen

4. SSL-Zertifikate der FernUni Hagen



1. Einleitung

Nehmen wir einmal an, Sie haben Ihren Internetzugang erfolgreich eingerichtet und vielleicht auch mit Ihrem Browser einige Seiten im WWW ("Worldwide Web") besucht, evtl. sogar die Homepage der FernUniversität Hagen.

Nun fragen Sie sich zu Recht, was Sie denn außer zu surfen mit Ihrem neuen Internetzugang im Rahmen Ihres Studiums Sinnvolles anfangen können. Dieses Kapitel soll Ihnen einen ersten Überblick geben, was alles möglich ist und welche der "Dienste" des Internet Sie dazu in Anspruch nehmen müssen.
Bei jeder der aufgeführten Nutzungsmöglichkeiten finden Sie einen Verweis zu einem Kapitel des Tutorials, in dem Ihnen diese und die zu ihrer Nutzung nötigen Programme näher erläutert werden.

! Noch einmal hinweisen möchten wir Sie auf die kostenlose Broschüre des URZ "Einmal um die Erde und zurück. Unterwegs im Internet" (Broschüre A/003/9908).
Da die Grundlagen verschiedener "Dienste" des Internet dort sehr ausführlich behandelt werden, finden Sie hier im Tutorial vor allem Ergänzungen und (in den FAQs) Antworten auf häufig gestellte Fragen zu einzelnen Programmen und Angeboten der FernUniversität.
Wie Sie diese Broschüre erhalten, können Sie auf der Startseite des PC-Tutorials nachlesen.

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2. Sie möchten mit Hilfe des Internet...

2.1 ...mit Ihren Mitstudierenden und/oder mit Kursbetreuern diskutieren bzw. Fragen stellen

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Nutzung der Newsgroups der FernUniversität
Zu fast jedem an der FernUniversität angebotenen Kurs gibt es auch eine Newsgroup, und viele dieser Newsgroups werden auch durch Kursbetreuer und/oder Tutoren betreut. Newsgroups sind eine Art "Schwarzes Brett", an das die Teilnehmer ihre Diskussionsbeiträge heften können. Eine Kommunikation über Newsgroups erfolgt wie bei einem solchen Brett zeitversetzt, d.h. jeder liest und schreibt zum von ihm selbst gewählten Zeitpunkt.

Nähere Informationen finden Sie im Kapitel Newsgroups.
Elektronische Briefe (E-Mail)
Bei vielen Kursen der FernUniversität besteht die Möglichkeit, mit Kursbetreuern per E-Mail in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen oder Fehler zu melden. Die entsprechende Mailadresse findet sich meistens im ersten Anschreiben ("Informationsheft") zum jeweiligen Kurs.

Der wesentliche Unterschied zur Nutzung der Newsgroups besteht darin, dass es sich bei Mail wie bei einem gewöhnlichen Brief um eine 1:1-Kommunikation handelt.
Eine schnellere Antwort werden Sie oft in den Newsgroups erhalten, weil Ihnen dort nicht nur die (oft überlasteten) Kursbetreuer, sondern auch Ihre Mitstudierenden weiterhelfen können.

Ebenso wie zu den Kursbetreuern können Sie natürlich auch zu Ihren Mitstudierenden per E-Mail Kontakt aufnehmen, sofern Sie deren Mailadressen kennen.

Nähere Informationen finden Sie im Kapitel Mail.
Chat
Im Unterschied zu den beiden vorgenannten Kommunikationsmethoden handelt es sich beim Chat um ein zeitgleiches Medium, d.h. es können nur die Teilnehmer kommunizieren, die sich gleichzeitig im gleichen "Chat-Raum" befinden. Chat kann sowohl zur Kommunikation unter mehreren Teilnehmern als auch zur 1:1-Kommunikation benutzt werden.
Es besteht die Möglichkeit, auf einem Rechner der FernUniversität ad hoc neue Chat-Räume einzurichten. Man kann also z.B. in der Newsgroup oder per Mail einen Termin vereinbaren, an dem im entsprechenden Chatraum bestimmte Themen diskutiert werden sollen.

Nähere Informationen finden Sie im Kapitel Chat.
BSCW - Basic Support for Cooperative Work
BSCW ist ein System, das mehrere Möglichkeiten der netzbasierten Kommunikation bündeln soll, von Chats über elektronische "schwarze Bretter" und gemeinsam nutzbare Dateiablagen bis hin zu Videokonferenzen. Nähere Informationen zu BSCW finden Sie im Kapitel BSCW - Basic Support for Cooperative Work.

2.2 ...Einsendeaufgaben bearbeiten und einsenden

Diese Möglichkeit steht bisher nur für einen Teil der Kurse der FernUniversität zur Verfügung. Außerdem ist es von Kurs zu Kurs unterschiedlich, welche Möglichkeiten Sie nutzen können. Ob und in welcher Form Sie die Einsendeaufgaben eines bestimmten Kurses in elektronischer Form bearbeiten und einsenden können, erfahren Sie im Anschreiben zum jeweiligen Kurs.

Prinzipiell gibt es folgende Möglichkeiten: Nähere Informationen zu allen drei Möglichkeiten finden Sie im Kapitel Einsendeaufgaben auf elektronischem Wege bearbeiten.

2.3 ...sich zusätzliche Informationen zu Kursinhalten beschaffen oder weitere Angebote der FernUniversität nutzen

Abgesehen davon, dass sich in den Weiten des WWW inzwischen Informationen zu einer Vielzahl von Themen finden lassen, stellt auch die FernUniversität etliche Materialien online zur Verfügung.
Dabei handelt es sich sowohl um Material von allgemeinem Interesse, wie z.B. eine Vielzahl von Broschüren, als auch um kursspezifische Materialien, wie z.B. Kurstexte in elekronischer Form, den Code von Beispielprogrammen aus den Kurstexten, aber auch Compiler und andere Programme.

In diesem Zusammenhang könnte Folgendes für Sie von Interesse sein:

2.4 ...anderen Studierenden Dateien zur Verfügung stellen


Hierzu kommen hauptsächlich zwei Möglichkeiten in Frage:

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3. Sicherheit im Internet

3.1 Allgemeines

Speziell das Thema „Sicherheit im Internet“ wird in letzter Zeit zunehmend in Funk, Fernsehen und der Tagespresse strapaziert und erzeugt mittlerweile geradezu eine Hysterie. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über Einbrüche in fremde Rechnersysteme, eingeschleuste Viren, ausgespähte Kreditkartennummern und Ähnliches berichtet wird.

Ohne derartige Vorkommnisse nun bagatellisieren zu wollen, kann man doch sagen, dass sie in vielen Fällen ihre Hauptursache in geradezu sträflich leichtsinnigem Verhalten von Benutzerinnen und Benutzern haben. Darüber hinaus räumen einige weit verbreitete internetbasierte Programme scheinbarer Bequemlichkeit für die Benutzerin bzw. den Benutzer einen wesentlich höheren Stellenwert ein als Sicherheitsaspekten. Das Ergebnis sind Programme, die "automatisch", d.h. ohne ausdrückliche Willensbekundung des Benutzers alles Mögliche anzeigen, Dateien öffnen, andere Programme starten und so weiter. Dieses Verhalten abzuschalten ist oft nur auf reichlich unintuitiven Umwegen möglich (Tipps zu einigen weit verbreiteten Programmen finden Sie im nächsten Abschnitt).

Einige sehr lesenswerte Hinweise zu einem Verhalten "im Internet", welches Sicherheitsaspekten Rechnung trägt, ohne gleich in Paranoia auszuarten, finden Sie in der in der Einleitung erwähnten Broschüre des URZ im Kapitel 2.3.2 "Sicherheitsrisiken und -aspekte".

3.2 Sicherheitstips zu populären Programmen

Netscape 7
Sie finden sicherheitsrelevante Einstellungen unter "Bearbeiten | Einstellungen | Erweitert".
Stellen Sie sicher, dass hier die Einstellung "JavaScript für Mail- und Diskussionsforen aktivieren" ausgeschaltet ist.
Microsoft Word
Sie finden sicherheitsrelevante Einstellungen unter "Extras | Optionen | Allgemein".
Word-Dateien können so genannte "Makroviren" enthalten. Um zu verhindern, dass diese beim Öffnen eines "verseuchten" Dokuments automatisch ausgeführt werden, stellen Sie sicher, dass die Option "Makrovirus-Schutz" aktiviert ist. Dies gilt allerdings nur für die Betriebsysteme bis Windows 98. Bei Windows ME und 2000 ist es gar nicht zu finden und bei Windows XP können Sie es unter Extras/ Optionen/ Sicherheit -> Makrosicherheit finden.
Microsoft Excel
Sie finden sicherheitsrelevante Einstellungen unter "Extras | Optionen | Allgemein".
Excel-Dateien können so genannte "Makroviren" enthalten. Um zu verhindern, dass diese beim Öffnen eines "verseuchten" Dokuments automatisch ausgeführt werden, stellen Sie sicher, dass die Option "Makrovirus-Schutz" aktiviert ist. Dies gilt allerdings nur für die Betriebsysteme bis Windows 98. Bei Windows ME und 2000 ist es gar nicht zu finden und bei Windows XP können Sie es unter Extras/ Optionen/ Sicherheit -> Makrosicherheit finden.
Microsoft Outlook Express
Sie finden sicherheitsrelevante Einstellungen unter "Extras | Optionen | Sicherheit".
Stellen Sie sicher, dass hier unter "Sicherheitszonen" die Option "Zone für eingeschränkte Sites (sicherer)" ausgewählt ist.

3.3 Virenschutzprogramme

Im Zusammenhang mit Sicherheit im Internet ist viel von so genannten "Virenscannern" die Rede. Dabei handelt es sich um Programme, die Dateien auf Virenbefall untersuchen können, und zwar, bevor diese geöffnet werden.
Das Problem bei solchen Virenscannern ist allerdings, dass sie nur Viren erkennen können, die zum Zeitpunkt der letzten Änderung des Scanners bereits bekannt waren. Es gibt zwar Versuche, die Programme dazu zu befähigen, "virentypische" Strukturen in Dateien zu erkennen, diese haben jedoch bis jetzt nicht zu wirklichen Erfolgen geführt.
Das bedeutet, dass Sie zum einen ein solches Virenschutzprogramm ständig auf den neuesten Stand bringen müssen (empfohlen werden wöchentliche Updates!), Sie zum anderen aber trotzdem keinen wirklichen Schutz vor neuen Viren haben.
Sie sollten deshalb auch bei Verwendung eines solchen Programms die Hinweise aus der URZ -Broschüre beachten und Ihre wichtigen Daten regelmäßig sichern.
Trotz der genannten Probleme hat ein (regelmäßig aktualisiertes!) Virenschutzprogramm durchaus seine Daseinsberechtigung, denn mit seiner Hilfe können Sie einen eventuellen Befall auch dann feststellen, wenn zunächst überhaupt kein Schaden auf Ihrem Rechner angerichtet wird. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass Ihr Rechner selbst zur Gefahr für andere Netzteilnehmer wird, z.B. indem er zu Angriffen auf fremde Rechner missbraucht wird.
Eine weitere Gefährdung entsteht durch die in letzter Zeit immer häufiger auftretenden Würmer, die Sicherheitslücken in Microsoft Betriebssystemen und Programmen ausnutzen. Sie werden wie Viren von Virenschutzprogrammen erkannt und beseitigt, jedoch ist jeder Rechner mit diesen Sicherheitslücken stark gefährdet. Es empfiehlt sich das aktuelle Servicepack von Microsoft zu beziehen und zu installieren. Aktuell sind das Servicepack 2 für Windows XP und das Servicepack 4für Windows 2000, diese sind auf dieser Seite zu finden. Leider wird hiermit nur ein Teil der lange bekannten Sicherheitslücken gestopft, dazu kommt, dass ständig neue entdeckt werden.
Nach der Installation des Servicepacks sollte die Windowsupdateseite von Microsoft besucht werden und die sicherheitsrelevanten Patches eingespielt werden. Die Seite erkennt automatisch die fehlenden Patches und bietet dann an, sie zu installieren.


Tip! Sehr zu empfehlen ist die Antivirus-Seite der Zeitschrift c't. Dort finden Sie Links zu aktueller Antivirensoftware und zu vertrauenswürdigen Infoseiten zum Thema Viren.

3.4 Sicherung

Der einzige wirklich sichere Schutz vor Viren und anderen Schadprogrammen besteht darin, wichtige Daten regelmäßig auf Datenträger zu sichern, die nicht im Rechner aufbewahrt werden. Einige Hinweise zu Datensicherung finden Sie im Kapitel Sichern von Daten.

3.5 Virenwarnungen

Seit einiger Zeit kursieren in zunehmendem Maße Virenwarnungen in Newsgroups und Mailinglisten. Gerade weniger mit dem Thema "Sicherheit von Rechnern im Internet" vertraute Benutzer werden dadurch stark verunsichert und geben solche Warnungen dann auch per Mail oder News an andere weiter.

Auch wenn dies in guter Absicht geschieht, ist davon dringend abzuraten! In der weitaus überwiegenden Zahl der Fälle handelt es sich nicht um echte Virenwarnungen, sondern um so genannte "Hoaxes", also Scherzmeldungen. Solche Meldungen erzeugen aber selbst einen immensen Schaden, indem sie millionenfach Leute verunsichern, Server belasten und Zeitaufwand durch Herunterladen, Lesen und eventuelle Rückfragen bei Rechnerberatungen verursachen.

Wenn Sie also eine solche Virenwarnung erhalten, leiten Sie sie bitte nicht weiter, schon gar nicht an Massenverteiler wie Newsgroups oder Mailinglisten. Zu Ihrer eigenen Information empfehlen wir Ihnen die Lektüre der Seiten des Hoax-Info Service der TU Berlin.

4. SSL-Zertifikate der FernUni Hagen

Für bestimmte Dienste und Zugriff auf gesicherte Bereiche des Internetangebots der FernUni Hagen müssen Sie sich speziell als berechtigt ausweisen. Dies geschieht mit Hilfe von SSL-Zertifikaten. SSL ist ein Sicherheitsprotokoll, das die Datensicherheit auf einer Schicht zwischen einem Dienstprotokoll (z.B.: HTTP, SMTP, Telnet) und TCP/IP gewährleistet. Um SSL verwenden zu können, benötigt man ein Zertifikat einer Zertifizierungsstelle, wie z.B. VeriSign oder der Certification Authority (CA) der FernUniversität, für sein System. Die Zertifikate können beim Zertifikatserver des URZ der FernUni beantragt werden.
Eine PDF-Datei mit Anleitungen zur Verwendung der Zertifikate ist hier auf den Seiten des URZs erhältlich.

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