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Forschung

Forschungscluster

Knowledge-based Virtual Collaboration Environments

Kollaboratives Arbeiten und Lernen spielt eine wichtige Rolle in unserer globalen Ökonomie, welche immer mehr auf Wissensproduktion und kurzen Innovationszyklen aufbaut. In einer vernetzten Welt können derartige kollaborative Prozesse nur durch spezialisierte rechnergestützte Methoden operationalisiert werden. Der Forschungscluster „Knowledge-based Virtual Collaborative Work Environments (CWE)“ untersucht das Design und die Entwicklung von CWEs der nächsten Generation für Forschung und fortgeschrittene R&D-Aktivitäten im Bereich der Produktinnovation in Betriebs- und Institutsübergreifenden Innovationsprozessen. Mehr

Technology Enhanced Learning and E-Education

Zentraler Forschungsgegenstand des e-education Forschungsclusters ist die Untersuchung und Entwicklung eines integrierten Konzeptes für e-education in offener Lehre und in der Fern-Lehre unter Einbeziehung verschiedener Aspekte des electronic learning (e-learning) und electronic teaching. In diesem Kontext wird M-learning (mobile e-learning, abgeleitet aus der Mobilität der modernen Gesellschaft) als ein spezialisierter Zweig des e-learning betrachtet. Dieser Forschungscluster ist auf einen integrativen Ansatz angewiesen, welcher das vollständige Spektrum des individuellen und kooperativen Lernens in einer Form abdeckt, dass die verschiedensten Typen, Stile und Situationen des Lernens unterstützt werden. Mehr

Langzeitarchivierung digitaler Objekte

Online-Publikationen gewinnen stetig an Bedeutung: sei es als elektronische Zeitschriften, Fachdatenbanken, Referateorgane oder als selbstständige Veröffentlichungen (digitale Dissertationen, eBooks, etc.). Elektronische Ressourcen sind ein wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes. Als solches sind diese Ressourcen allerdings stark gefährdet. Mehr

Forschungsthemen

Die angewandte Forschung des Lehrgebietes Multimedia und Internetanwendungen ist im Bereich der Erforschung und Entwicklung von Technologien zur Erstellung, Wartung und Pflege von web-basierten Benutzungsschnittstellen für verteilte, kollaborative, und wissensbasierte Anwendungen auf der Basis von Technologien für Peer-to-Peer basierte Informationssysteme, Digitale Bibliotheken, semantischen Repräsentation sowie multimediale Archivierung angesiedelt.

Im Bereich der Grundlagenforschung liegt der thematische Forschungsschwerpunkt auf Methoden der Erforschung von computergraphischen Ansätzen zur Unterstützung von Informationsvisualisierung in web-basierten Benutzungsschnittstellen sowie zur expliziten Repräsentation und Nutzung von ortsbezogenem Wissen in modell-basierten Ansätzen zur Unterstützung von verteilten, mobilen und kollaborativen Anwendungen.

Visuelle Benutzungsschnittstellen

Langzeitarchivierung

E-Sience-Wissensvernetzung

Collaborative Mobile Computing

Projekte

CargoScoreCard

Visuelle Entscheidungsunterstützung in der Logistik

Im Rahmen des Forschungsvorhabens CargoScoreCard wird eine Methodik entwickelt, welche unter Berücksichtigung finanzieller, technologischer, sozialer und ökologischer Kriterien eine Bewertung der Tansportalternative Schiene erlaubt. Für den praxistauglichen Einsatz wird ein auf dieser Methodik basierendes Informationssystem erstellt, das es Logistik-Entscheidern erlaubt, die resultierenden Verlagerungspotenziale zu identifizieren, deren Wertsteigerung zu berechnen und verständlich darzustellen. Von diesem Ansatz wird eine nachhaltige Verlagerung von Straßentransporten auf die Schiene erwartet. Mehr

E-Science-Expertise

Ausgangspunkte und Perspektiven einer zukünftigen E-Science-Forschungsstrategie

Wissen ist zum Produktionsfaktor geworden. Der Zugang zu Informationen und der Austausch von Wissen wurden dadurch zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Dies gilt in ganz besonderem Maße für die intelligente Verknüpfung von Wissen in der Forschung.
Mit E-Science bezeichnet man heute die computer-gestützte, intensive kooperative Forschung. Sie ist nicht nur Technik, sondern ebenso Vernetzung von Wissenschaftlern in hochgradig verteilten Umgebungen. Aufgrund ihrer Bedeutung ist E-Science heute Gegenstand zahlreicher internationaler Forschungsaktivitäten. Mit dieser Studie wird der aktuelle Stand deutscher Forschungsaktivitäten im Bereich „E-Science“ erfasst, aktuelle Defizite und Desiderata ermittelt sowie Handlungsvorschläge in Form eines Entwurfs für eine Forschungs-Roadmap bereitgestellt. Mehr

VIKEF

Virtuelles Informations- und Wissens-Umgebungs-Framework

Überall gibt es große Mengen impliziten Wissens, das in multimedialen Dokumenten oder in wissensbasierten Prozessen verborgen ist. Seine Erfassung, Strukturierung, Bearbeitung, Verbreitung und Verwendung spielt eine bedeutende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit in der modernen Informations- und Wissens-gesellschaft. Es ließ sich bisher jedoch nur mit erheblichem manuellem Aufwand durch Interpretation und semantische Annotation erschließen. Mehr

DigitalPreservationEurope

Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene zur Erhaltung des digitalen Erbes Europas

Elektronische Ressourcen sind ein wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes. Als solcher sind diese Ressourcen allerdings stark gefährdet. Um diese Risiken zu minimieren ist es notwendig digitale Speichermedien ständig zu warten und immer wieder neue Technologien und Prozesse einzusetzen. Mehr

links4science Vorprojekt

Beratung und Unterstützung der BMBF-geförderten Projekte bei der Integration der Ergebnisse in der Förderinitiative „e-Science-Wissensvernetzung"

In der Initiative "e-Science-Wissensvernetzung" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Projekte zu "e-Science und vernetztes Wissensmanagement" in konkreten Anwendungen, mit dem Ziel, innovative Ansätze der Zusammenarbeit von Fachdisziplinen und professionellen Informations- und IT-Dienstleistern in Netzwerken wissenschaftlicher Einrichtungen zu unterstützen. Die Komplexität der Zielstellung der gesamten Initiative erfordert eine weit über die reguläre Projektadministration hinaus gehende Koordination der Projektaktivitäten sowie der Verwertung und Integration von Projektergebnissen. Mehr

nestor II

Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung

Nestor, der Berater der Griechen in Troja, steht als Symbol für die beratende und unterstützende Funktion des Kompetenznetzwerkes im Bereich der Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit. Aufgelöst ergibt das Akronym nestor "Network of Expertise in long-term STorage and availability of digital Resources in Germany" und ist somit der englischen Übersetzung des offiziellen BMBF-Projekttitels "Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Ressourcen in Deutschland" entnommen. Mehr

Lacostir

Interaktives Retrieval für Syntax, Semantik und Layout

In der klassischen Information-Retrieval-Forschung dominierte in der Vergangenheit die systemorientierte Sicht. Benutzer formulieren in dieser Sicht die Anfrage und beurteilen dann die Elemente der Ergebnis-Rangliste bezüglich ihrer Relevanz. Diese Art der Informationsabfrage setzt eine explizite Anfrageformulierung voraus und führt damit oft nur zu einem Wiederfinden von schon bekannten und vormals abgespeicherten Daten. Mehr

SHAMAN

Sustaining Heritage Access through Multivalent ArchiviNg

Ziel von SHAMAN ist die Entwicklung eines Prototyps zur grid-basierten Vernetzung von Langzeitarchivierungs-Systemen im Rahmen einer Analyse und Entwicklung eines übergreifenden Ansatzes für die digitale Archivierung der nächsten Generation. Das Projekt wird Rahmenbedingungen und Entwicklungsumgebungen schaffen, die die Erstellung von Testumgebungen für Langzeitarchivierungs-Infrastruktur und -Dienste unterstützen. Das soll als Grundlage dienen für die Langzeit-Zusammenführung von Wissensarchivierung und -Analyse über verschiedene Domänen mit einer verteilten Grid-Infrastruktur. Dazu werden Testumgebungen aufgesetzt und validiert durch verschiedene Praxis-Szenarien, damit die sich dynamisch entwickelnden virtuellen Nutzergruppen in diesen Gebieten unterstützt werden können. Das SHAMAN-Projekt wird Infrastruktur und Services liefern, die nicht nur die Langzeitarchivierung digitaler Inhalte ermöglichen, sondern auch den Zugriff und die Nachnutzung dieses Inhalts verbessern. Im Endergebnis wird ein offenes und erweiterbares "Digital Preservation Framework" entstehen, welches zur Entwicklung und Implementierung von darauf aufbauenden innovativen digitalen Bibliotheksanwendungen genutzt werden kann.

EMTO

Early Modern Thought Online

Die Erforschung der Philosophie der frühen Neuzeit und angrenzender Fachgebiete ist zwingend auf den schnellen, unkomplizierten und umfassenden Zugang zu Quellen angewiesen, die nicht im ausreichenden Maße im normalen Leihverkehr (Fernleihe, Reprints, moderne Editionen) zugänglich sind. Im Rahmen des Projekts soll der fachwissenschaftlich interessierten Community der Zugang zu diesen Quellen erleichtert werden. Darüber hinaus soll innerhalb des Projekts auch ein inhaltlicher Mehrwert erzielt werden, indem der Zugriff auf Fachwissen optimiert wird. Das Projekt zielt auf die Etablierung einer Digitalen Bibliothek, in die schon existierende Digitalisate europäischer und überseeischer Bibliotheken ebenso aufzunehmen sind wie Neudigitalisate aus den Beständen von ca. 20 kooperationswilligen deutschen Forschungsbibliotheken, v. a. jedoch der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die Bestände werden über das Portal der im Aufbau befindlichen Virtuellen Fachbibliothek Philosophie (UB Erlangen) erschlossen und zugänglich gemacht. Die für die Etablierung dieser Infrastruktur nötige technische Expertise wird vom LG Multimedia und Internet der FernUniversität in Hagen bereitgestellt. Das LG Philosophie I der FernUniversität pflegt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Gesellschaft für frühneuzeitliche Philosophie (ESEMP) eine virtuelle Arbeitsumgebung, in der die Quellen zu diskutieren, bewerten und kommentieren sind.

PARSE

Insight into issues of Permanent Access to the Records of Science in Europe

Das EU-Projekt PARSE.Insight beschäftigt sich mit der Langzeitarchivierung von wissenschaftlichen Primärdaten. Diese sind häufig über verschiedene Forschungseinrichtungen verstreut und werden vor Ort von den Forschern selbst verwaltet. Die Daten sind nicht immer zugänglich und für die Zukunft langfristig gesichert. Mehr